Verantwortung, Tierwohl

Verantwortung fĂŒr das Tierwohl / Gemeinsame Position der Tierhalter zur Novellierung des Tierschutzgesetzes

24.09.2024 - 11:05:03

Berlin - Im Einsatz fĂŒr das Wohl der Tiere haben sich 42 VerbĂ€nde aus Tierhaltung, Tierzucht, Tierhandel, Artenschutz und TierĂ€rzteschaft fĂŒr ein Positionspapier zusammengeschlossen. Der Verband der Zoologischen GĂ€rten (VdZ) fordert in dem Papier eine praxisnahe und wissenschaftlich basierte Überarbeitung des deutschen Tierschutzgesetzes. Das Wohl der Tiere muss im Mittelpunkt stehen und zugleich muss das Gesetz den Tierhaltern klare, umsetzbare Regeln bieten.

"Wir begrĂŒĂŸen die Novellierung des Tierschutzgesetzes ausdrĂŒcklich, denn sie bietet die Chance, den Tierschutz in Deutschland weiter zu stĂ€rken. Zoologische GĂ€rten und Millionen Menschen in Deutschland halten ihre Tiere bereits jetzt verantwortungsvoll und bieten ihnen hohe Standards - das dĂŒrfen wir nicht vergessen. Es gilt, diesen erfolgreichen Weg weiterzugehen und eine politische und gesetzliche Ermöglichungskultur fĂŒr die Tierhaltung in Deutschland aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig muss der Vollzug von Gesetzen verbessert werden, um das Wohl der Tiere flĂ€chendeckend sicherzustellen", betont Jörg Junhold, PrĂ€sident des Verbands der Zoologischen GĂ€rten.

Das gemeinsame Positionspapier finden Sie hier.

Tierwohl an erster Stelle

Das Wohl der Tiere hat fĂŒr die unterzeichnenden VerbĂ€nde oberste PrioritĂ€t. FĂŒr sie steht im Fokus, dass es allein darauf ankommt, ob ein Tier verantwortungsbewusst und seinen BedĂŒrfnissen entsprechend gehalten und gepflegt wird. Die VerbĂ€nde lehnen daher eine sogenannte Positivliste ab, die bestimmte Tierarten von der Haltung ausschließen wĂŒrde. Ein solches Pauschalverbot ist keine wirksame Maßnahme fĂŒr mehr Tierschutz. Diese Schlussfolgerung wird durch die EXOPET-Studie des Bundesministeriums fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft (BMEL) gestĂŒtzt.

Novellierung als Chance

Der VdZ und seine Partner begrĂŒĂŸen die geplante Novellierung des Tierschutzgesetzes und fordern gleichzeitig, den Vollzug von Gesetzen zu verbessern. Viele Tierschutzprobleme entstehen weniger durch fehlende Gesetze, sondern durch deren mangelhafte ÜberprĂŒfung. Eine StĂ€rkung der zustĂ€ndigen Behörden durch zusĂ€tzliche personelle und finanzielle Ressourcen ist daher im Zuge der Novellierung unerlĂ€sslich.

Um Tierhaltern und Behörden mehr Rechtssicherheit zu geben, plĂ€dieren die VerbĂ€nde zudem fĂŒr eine rasche Aktualisierung der veralteten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift (AVV) zum Tierschutzgesetz.

FĂŒr RĂŒckfragen und weitere Informationen stehen die unterzeichnenden VerbĂ€nde gerne zur VerfĂŒgung.

Pressekontakt:

Astrid Falter
Leiterin Kommunikation
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