Merz: Keine Notwendigkeit fĂŒr eigene GesprĂ€che mit Putin
29.01.2026 - 14:50:19Bundeskanzler Friedrich Merz will weiterhin nicht selbst mit dem russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin eine Lösung des Ukraine-Kriegs suchen. Er sehe aktuell «keine Notwendigkeit, zusĂ€tzliche GesprĂ€chskanĂ€le zu eröffnen», sagte der CDU-Chef in Berlin. Die EuropĂ€er seien ĂŒber die GesprĂ€che der Ukraine, der USA und Russlands im Detail informiert.
GrundsĂ€tzlich sei die Bundesregierung aber zu jedem Format und zu jedem GesprĂ€ch bereit, betonte Merz. «Wir können nur sagen, wir tun alles, diesen Krieg zu beenden, diplomatisch, humanitĂ€r und eben auch militĂ€risch, aber der SchlĂŒssel zur Beendigung des Krieges liegt seit vier Jahren in Moskau.»
Der Bundeskanzler warf Russland «tĂ€gliche Kriegsverbrechen» gegen die Ukraine und ihre Bevölkerung vor. Die gesamte zivile Infrastruktur im Land werde rĂŒcksichtslos bombardiert. Er sei skeptisch, ob Russland wirklich bereit zu einem Waffenstillstand und spĂ€ter einem Friedensschluss sei. «Deswegen werden wir unseren Druck auch aufrechterhalten mĂŒssen, auch die Sanktionen aufrechterhalten mĂŒssen», sagte er.


