Woidke, SPD-MinisterprÀsidenten

Woidke fĂŒhrt SPD-MinisterprĂ€sidenten nach Lies-Wahl

09.05.2025 - 05:00:00

Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke fĂŒhrt kĂŒnftig die MinisterprĂ€sidenten der SPD-gefĂŒhrten LĂ€nder und löst hier Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil ab.

Das bestÀtigte Woidke dem "Tagesspiegel" (Online-Ausgabe). Woidke wird der dienstÀlteste SPD-MinisterprÀsident sein, wenn der niedersÀchsische Landtag, wie geplant, am 20. Mai Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) zum Nachfolger Weils wÀhlen sollte. Woidke regiert Brandenburg seit 2013.

Als A-LĂ€nder gelten die SPD-gefĂŒhrten BundeslĂ€nder, neben den B-LĂ€ndern, deren MinisterprĂ€sidenten der Union angehören. Dass der dienstĂ€lteste SPD-MinisterprĂ€sident seine "roten" Amtskollegen koordiniert, zĂ€hlt zu den ungeschriebenen Regeln des Politikbetriebs. Woidke wird in dieser Rolle zu den "Kaminrunden" am Vorabend der Bundesratsplenarsitzungen, etwa einmal im Monat, einladen. Daran nehmen neben den MinisterprĂ€sidenten meist der SPD-Fraktionschef, nun also Matthias Miersch, und die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken sowie der SPD-GeneralsekretĂ€r teil. In der Kaminrunde sollen die letzten strittigen Themen vor Bundesratssitzungen und im VerhĂ€ltnis zwischen Bund und LĂ€ndern "abgerĂ€umt" werden. Woidke sagte dem "Tagesspiegel", er sei "zuversichtlich, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Bund und LĂ€ndern verbessern wird". Alle stĂŒnden vor "großen Herausforderungen". Diese können Bund, LĂ€nder und Kommunen nur gemeinsam lösen. Er forderte die neue Bundesregierung auf, "schnell konkrete Arbeit" zu leisten. "Jetzt geht es ans Handwerk, jetzt muss gemacht werden", sagte Woidke: "Lars Klingbeil wird hier, gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz, die richtigen Schwerpunkte setzen."

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