Brandenburger Minister will Industrieansiedlung bei PCK ermöglichen
09.07.2025 - 18:00:12"Das ist bis dato ja noch ausgeschlossen", sagte Keller im Wirtschaftsausschuss des Landtags. DafĂŒr brauche es das EinverstĂ€ndnis des TreuhĂ€nders und der GeschĂ€ftsfĂŒhrung. "Da hoffen wir, dass wir in Zukunft eine Lösung finden."
Die Raffinerie versorgt weite Teile des Nordostens und Berlin mit Sprit, Heizöl, Kerosin und anderen Raffinerieprodukten. FrĂŒher verarbeitete sie nur russisches Ăl. Die Bundesregierung beschloss wegen des Angriffs Russlands auf die Ukraine einen Verzicht auf russisches Pipeline-Ăl. PCK stellte auf andere Quellen um. Der Bund ĂŒbernahm die Kontrolle ĂŒber die deutschen Tochtergesellschaften des russischen Staatskonzerns Rosneft und ihre Anteile an PCK. Er verlĂ€ngerte auch eine BeschĂ€ftigungsgarantie fĂŒr die Raffinerie.
Die Bundesregierung sei "auf dem Weg, eine VerlĂ€ngerung der TreuhĂ€nderschaft zu prĂŒfen", sagte Keller. Das sei aus Brandenburger Sicht der richtige Weg, um sowohl die BeschĂ€ftigung, als auch die Lieferung und Abnahme zu gewĂ€hrleisten. Eine VerlĂ€ngerung der TreuhĂ€nderschaft wĂŒrde demnach bedeuten, dass die PCK unter den derzeitigen Rahmenbedingungen weiter arbeiten kann. VerstĂ€rkte Ăllieferungen aus Kasachstan tragen laut Keller zu einer Auslastung des wirtschaftlichen Betriebs zu mehr als 90 Prozent bei.

