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Bovenschulte betont StÀrke des Föderalismus

21.11.2025 - 11:40:52

Bremens BĂŒrgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat in seiner Antrittsrede als PrĂ€sident des Bundesrates am Freitag die Bedeutung des Föderalismus hervorgehoben.

Er sagte, dass die gesellschaftliche und föderale Vielfalt Deutschlands keine SchwĂ€che, sondern eine "echte StĂ€rke" sei, die das Land widerstandsfĂ€hig mache. Das Motto seiner PrĂ€sidentschaft, "Viele StĂ€rken - Ein Land", solle dies unterstreichen. Bovenschulte ergĂ€nzte, dass der Föderalismus sich besonders in Krisenzeiten bewĂ€hrt habe, wie wĂ€hrend der Corona-Pandemie oder angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine. Trotz möglichem Reformbedarf habe sich das Prinzip des kooperativen Föderalismus als erfolgreich erwiesen.

Er hob hervor, dass die wirtschaftliche StĂ€rkung, der Schutz der freiheitlichen Grundordnung, die RĂŒckgewinnung militĂ€rischer SouverĂ€nitĂ€t und die BekĂ€mpfung sozialer Ungleichheit zu den großen Herausforderungen zĂ€hlten. Der BundesratsprĂ€sident erklĂ€rte, dass der Föderalismus bei diesen Aufgaben eine wichtige Rolle spiele, indem er die gesamtstaatlichen Interessen mit der politischen Vielfalt der LĂ€nder in Einklang bringe. Bovenschulte wurde am Freitag turnusmĂ€ĂŸig einstimmig zum PrĂ€sidenten des Bundesrates gewĂ€hlt und trat sein Amt am 1. November 2025 an. Seine PrĂ€sidentschaft endet am 31. Oktober 2026.

@ dts-nachrichtenagentur.de