PhosphorrĂŒckgewinnung aus KlĂ€rschlamm wird vorangetrieben
21.08.2024 - 10:20:54Unter anderem ist der Ausbau der AnlagenkapazitĂ€ten zur PhosphorrĂŒckgewinnung vorgesehen. DarĂŒber hinaus ist der sofortige Beginn von Planung und Umsetzung zum Anlagenbau bei allen betroffenen KlĂ€rschlammerzeugern sowie die KlĂ€rung der Möglichkeit zur Umlage der Kosten auf die AbwassergebĂŒhren vor 2029 und erforderlichen Investitionssicherheit durch Ausschreibungen zur Verwertung von KlĂ€rschlamm vorgesehen. Bei der Nutzung der rĂŒckholbaren Ablagerung von KlĂ€rschlammverbrennungsaschen bestehen unterdessen noch offene technische, wirtschaftliche und rechtliche Fragen. Zu den Unterzeichnern der ErklĂ€rung zĂ€hlen das Bundesumweltministerium und das Bundeslandwirtschaftsministerium sowie die LĂ€nder Baden-WĂŒrttemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und ThĂŒringen. Hinzu kommen mehrere VerbĂ€nde. Hintergrund der PlĂ€ne ist, dass Phosphor als wichtiger und knapper Rohstoff gilt, den Pflanzen in der Landwirtschaft zum Wachsen brauchen. Da Deutschland keine eigenen Vorkommen hat, muss Phosphor importiert werden. Eine alternative Quelle von Phosphor ist Schlamm aus kommunalen KlĂ€ranlagen. Bislang wird aber nur wenig Phosphor aus KlĂ€rschlamm zurĂŒckgewonnen. Das soll sich ab 2029 Ă€ndern, wenn die PhosphorrĂŒckgewinnung zur gesetzlichen Pflicht wird.


