SteuerschÀtzer schrauben Erwartungen nach oben
23.10.2025 - 11:18:33Damit bewahrheiteten sich vorherige Berichte, die vor Beginn der Sitzung der SteuerschĂ€tzer kursierten, wonach angeblich rund 100 Milliarden Euro zusĂ€tzlich erwartet wĂŒrden, nicht. Höhere Einnahmeerwartungen haben dabei insbesondere LĂ€nder und Gemeinden zu verzeichnen. Auf Bundesebene ist hingegen ab dem Jahr 2028 mit niedrigeren Steuereinnahmen zu rechnen als noch in der letzten SteuerschĂ€tzung im Mai angenommen. "Was wir tun, wirkt", sagte Klingbeil dennoch zu den Zahlen am Donnerstag. Das Investitionspaket sei "ein starker Impuls fĂŒr neues Wirtschaftswachstum". Die steigenden Steuereinnahmen stĂ€rkten "vor allem die HandlungsfĂ€higkeit von LĂ€ndern und Kommunen". Weil der Bund ganz ĂŒberwiegend die Kosten des sogenannten "Wachstumsboosters" trage, mit dem die Wirtschaft angekurbelt werden soll, profitiert er nach Angaben des Ministers wenig von zusĂ€tzlichen Steuereinnahmen. "Aber der Weg ist richtig, denn fĂŒr mich bleibt entscheidend, ArbeitsplĂ€tze in Deutschland zu sichern und die Jobs der Zukunft hier zu schaffen", sagte Klingbeil. Der Konsolidierungsdruck im Bundeshaushalt bleibe aber in jedem Fall hoch: "Wir werden mit Blick auf die HaushaltslĂŒcken ab 2027 weiterhin einen strikten Konsolidierungskurs fahren: Alle Ministerien bleiben gefordert, Einsparungen vorzunehmen." Der Minister kĂŒndigte auĂerdem weitere Reformen an. Damit solle die Wirtschaft wettbewerbsfĂ€higer gemacht und BĂŒrokratie abgebaut werden.


