Lauterbach, Krebs-TodesfÀlle

Lauterbach: 40 Prozent der Krebs-TodesfÀlle sind vermeidbar

12.08.2024 - 11:23:34 | dts-nachrichtenagentur.de

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist ĂŒberzeugt: Wer sich gut ernĂ€hrt, nicht raucht, nicht ĂŒbergewichtig ist, sich bewegt und zusĂ€tzlich alle möglichen Krebs-Vorsorge-Untersuchungen wahrnimmt, minimiert das Risiko, an Krebs zu erkranken deutlich.

Karl Lauterbach (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Karl Lauterbach (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Wir haben eine strukturierte Vorsorge, die FrĂŒherkennung, die wissenschaftlich gesichert wirkt", sagte Lauterbach dem TV-Sender RTL. "Zum Beispiel bei Darmkrebs, Hautkrebs und bei Brustkrebs. Das wird auch gut genutzt, aber bei der Krebs-Vorbeugung mangelt es, weil wir viele Risikofaktoren nicht gut im Griff haben." Übergewicht sei zum Beispiel ein hoher Risikofaktor, es werde noch immer zu viel geraucht und zum Beispiel zu viel Fleisch gegessen, bemĂ€ngelt er. Halte man sich an die Empfehlungen, "dann ist man schon viel sicherer, dass man gut durchkommt." 40 Prozent der Krebs-TodesfĂ€lle seien vermeidbar durch Vorbeugung und FrĂŒherkennung. Auch könne man sich sicher sein, dass eine Krebsdiagnose heute kein direktes Todesurteil bedeute.

"Es ist kein Schicksalsschlag mehr wie frĂŒher, dass man sterben musste", sagte er und macht deutlich: "Wir können heute sehr viele KrebsfĂ€lle heilen, die wir in der Vergangenheit noch nicht heilen konnten. Die Fortschritte, die wir derzeit in der Medizin bei der Krebsbehandlung sehen, sind enorm." Er rechnet damit, dass durch Immuntherapie und kĂŒnstliche Intelligenz bereits in 10 oder 15 Jahren noch mehr möglich ist und spricht davon, aktuell am "Vorabend einer Revolution in der Krebsbehandlung" zu sein. Es werde jetzt mit dem sogenannten Genom Project begonnen. Das bedeutet, die genetischen Risikofaktoren in der Bevölkerung klarer zu sichten. "Es wird sich damit beschĂ€ftigen, Risiko-Gene zu identifizieren. NatĂŒrlich nur bei demjenigen, der freiwillig mitmacht", erklĂ€rt er. Werden diese Gene relativ frĂŒh erkannt, habe der Betroffene noch sehr gute Möglichkeiten, dass der Krebs entweder durch Vorbeugung abgewendet oder erfolgreich behandelt werden könne, vermutet Lauterbach. Und blickt dementsprechend zuversichtlich in die Zukunft: "Ich bin sicher, in 15 Jahren werden wir die Therapie, die wir heute machen, also viel frĂŒher und viel besser machen können und werden viele FĂ€lle abwenden."

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