Gesundheit

Gesundheitsministerin offen fĂŒr Verbreiterung der Beitragseinnahmen

14.02.2026 - 05:00:00

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ist nicht grundsÀtzlich gegen den SPD-Vorschlag, Renten, Mieten und KapitalertrÀge in die Beitragsrechnung der Krankenkassen einzubeziehen, wenn es ein Gesamtpaket mit SparvorschlÀgen gibt.

"Es kann nicht allein damit getan sein, dass wir nur die Einnahmenseite ausweiten", sagte sie der "Welt am Sonntag". Man mĂŒsse vor allem die Ausgabenseite in den Griff bekommen: "Es muss ein Gesamtpaket sein."

Gleichzeitig sagte sie, die vielen VorschlĂ€ge aus der eigenen Partei seien ein Problem in der Diskussion. "Das macht es nicht wirklich einfacher", sagte Warken. "Es ist in Ordnung, wenn viele sich Gedanken machen." Die Debatte finde sie gut, so die CDU-Politikerin weiter: "Aber EinzelvorschlĂ€ge sind immer wieder schwierig. Mir ist wichtig, dass wir ein solidarisches System behalten, in dem man nicht ĂŒberlegen muss, ob man genug Geld hat fĂŒr eine Zahnbehandlung. Das ist fĂŒr mich kein Ansatz, und ich halte dies fĂŒr einen schwierigen Vorschlag."

Auch die Debatte ĂŒber Karenztage oder die telefonische Krankschreibung hĂ€lt sie nicht fĂŒr ausreichend. "Wir mĂŒssen die gesamte Situation bewerten, auch PrĂ€vention stĂ€rken und gezielt gegensteuern", so Warken. Die grĂ¶ĂŸten Kosten entstĂŒnden, wenn Menschen lange Zeit krank seien und das System beanspruchten. @ dts-nachrichtenagentur.de

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