Faeser will Widerstandskraft des Rechtsstaats stÀrken
30.01.2024 - 01:00:00
Das wisse man auch aus der jĂŒngsten Vergangenheit in europĂ€ischen NachbarlĂ€ndern. "Dass hierĂŒber jetzt im Bundestag, in der Wissenschaft und in der Ăffentlichkeit debattiert wird, zeigt, dass viele die Gefahren fĂŒr unsere Demokratie erkannt haben", so die Ministerin.
Politiker von SPD, FDP und GrĂŒnen wollen unter anderem das Bundesverfassungsgerichts stĂ€rker vor einer Einflussnahme durch rechte KrĂ€fte schĂŒtzen. Faeser erklĂ€rte, es gelte, zuallererst in der politischen Auseinandersetzung dafĂŒr zu sorgen, dass Demokratiefeinde nicht den Einfluss gewinnen wĂŒrden, um ihre PlĂ€ne in die Tat umsetzen zu können.
"Und zugleich gilt es, die Widerstandskraft unserer Demokratie und unseres Rechtsstaats zu stĂ€rken." Die Ministerin verwies in diesem Zusammenhang auf laufende BemĂŒhungen, die darauf zielten, rechtsextreme Netzwerke zu zerschlagen und ihre Verbindungen bis hinein in die Parlamente aufzudecken. Zudem sei das Disziplinarrecht gerade neu gefasst worden. Jetzt könnten Verfassungsfeinde deutlich schneller als bisher aus dem öffentlichen Dienst entfernt werden. "Wir lassen nicht zu, dass unser demokratischer Rechtsstaat von innen heraus von Extremisten sabotiert wird", so Faeser.


