Zypern

Merz spricht mit Zyperns PrĂ€sidenten ĂŒber EU-RatsprĂ€sidentschaft

14.11.2025 - 15:03:15

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Freitag den PrÀsidenten von Zypern, Nikos Christodoulidis, im Bundeskanzleramt empfangen.

Im Zentrum des GesprĂ€chs standen dabei die Anfang 2026 beginnende EU-RatsprĂ€sidentschaft Zyperns sowie die Beziehung zur TĂŒrkei. "Wir stehen vor enormen Herausforderungen - national, international und auch auf der europĂ€ischen Ebene", sagte Merz bei einer Pressekonferenz mit Christodoulidis am Freitag. Zypern bereite die RatsprĂ€sidentschaft sehr sorgfĂ€ltig und intensiv vor. "Wir mĂŒssen den nĂ€chsten mehrjĂ€hrigen Finanzrahmen der EuropĂ€ischen Union vorbereiten und hier auch schnell zu Ergebnissen kommen", so Merz.

Das werde im ersten Halbjahr 2026 eine wichtige Rolle spielen. Man brauche einen modernisierten Finanzrahmen fĂŒr die EuropĂ€ische Union, der die HandlungsfĂ€higkeit der EuropĂ€ischen Union angesichts der "Herausforderungen, vor denen wir stehen, sichert". Dabei sei es entscheidend, dass die zyprische RatsprĂ€sidentschaft auf dem erreichten Verhandlungsstand aufbauen könne. Der Fokus der RatsprĂ€sidentschaft soll die StĂ€rkung der europĂ€ischen WettbewerbsfĂ€higkeit und ihrer Sicherheit werden, kĂŒndigte Christodoulidis an. "Wir wollen die WettbewerbsfĂ€higkeit stĂ€rken, die Sicherheit stĂ€rken und die strategische Autonomie der EuropĂ€ischen Union", sagte er. "Zu diesen zentralen PrioritĂ€ten ist natĂŒrlich die Rolle Deutschlands von ausschlaggebender Bedeutung." Merz erklĂ€rte, er habe in dem GesprĂ€ch angesichts der geopolitischen Lage die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit mit der TĂŒrkei betont. Er habe ĂŒber Möglichkeiten gesprochen, wie man zu einer weiteren AnnĂ€herung zwischen der TĂŒrkei und der EuropĂ€ischen Union kommen könne, so Merz. Er wisse um die zyprischen Interessen und Sorgen bei diesem Thema, aber auch um den "sehr konstruktiven Ansatz" der zyprischen RatsprĂ€sidentschaft.

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