Merz empfĂ€ngt Mongolei-PrĂ€sidenten ChĂŒrelsĂŒch im Kanzleramt
Veröffentlicht am: 21.10.2026 um 13:37 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSSteinmeiers Vortermin in Berlin
- Bundeskanzler Friedrich Merz empfing PrĂ€sident Uchnaagiin ChĂŒrelsĂŒch am Mittwoch im Kanzleramt.
- Im Mittelpunkt standen bilaterale Beziehungen, wirtschaftspolitische Fragen und internationale Sicherheitspolitik.
- Am Vortag eröffneten ChĂŒrelsĂŒch und BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier eine Ausstellung in der James-Simon-Galerie.
Merz empfÀngt mongolischen PrÀsidenten
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Mittwoch den mongolischen PrĂ€sidenten Uchnaagiin ChĂŒrelsĂŒch im Kanzleramt empfangen. Im Mittelpunkt standen bilaterale Beziehungen, wirtschaftspolitische Fragen und die internationale Sicherheitspolitik.
Keine Pressekonferenz geplant
Eine Pressekonferenz im Anschluss war nicht geplant. Damit sollten zunÀchst die GesprÀche zwischen den beiden Regierungschefs im vertraulichen Rahmen stattfinden.
Ausstellung am Vortag eröffnet
Bereits am Dienstag hatte BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier den mongolischen Staatsgast empfangen. Am Nachmittag eröffneten beide StaatsoberhĂ€upter die Ausstellung âDschingis Khan und die Welt der Mongolenâ in der James-Simon-Galerie auf der Berliner Museumsinsel.
Der Empfang im Kanzleramt steht im Rahmen eines mehrtĂ€gigen Aufenthalts des mongolischen PrĂ€sidenten in Berlin. Bereits am Dienstag war ChĂŒrelsĂŒch mit BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier zusammengetroffen und hatte mit ihm die Ausstellung ĂŒber Dschingis Khan in der James-Simon-Galerie eröffnet.
Deutschland und die Mongolei verbindet eine Beziehung, in der politische Kontakte, wirtschaftliche Zusammenarbeit und wissenschaftlicher Austausch eng zusammenhĂ€ngen. FĂŒr Berlin ist die Mongolei zudem wegen ihrer Lage zwischen Russland und China sowie ihrer Rohstoffvorkommen von strategischem Interesse. Ulaanbaatar bemĂŒht sich zugleich um enge Beziehungen zu weiteren Partnern, um auĂenpolitischen Spielraum zwischen den beiden groĂen Nachbarn zu bewahren.
Schwerpunkte der GesprÀche
Die von der Bundesregierung genannten Themen reichen von den bilateralen Beziehungen ĂŒber wirtschaftspolitische Fragen bis zur internationalen Sicherheitspolitik. Damit berĂŒhrt das Treffen sowohl klassische AuĂenwirtschaft als auch Fragen der europĂ€ischen und internationalen Ordnung.
Die Ausstellungseröffnung verleiht dem Besuch zusĂ€tzlich eine kulturpolitische Dimension. Die gemeinsame PrĂ€sentation mongolischer Geschichte in Berlin kann den offiziellen Austausch flankieren, ersetzt aber nicht die politischen GesprĂ€che ĂŒber konkrete Kooperationen und Sicherheitsinteressen.
Leo Notdurfter
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Wirtschaftliche und sicherheitspolitische Bedeutung
FĂŒr die weitere Zusammenarbeit kommt es darauf an, ob aus den GesprĂ€chen konkrete Vorhaben entstehen. Wirtschaftspolitische Vereinbarungen könnten etwa Investitionen, Handel und wissenschaftliche Kooperationen betreffen; sicherheitspolitisch steht die Abstimmung ĂŒber internationale Entwicklungen im Vordergrund.
Eine Pressekonferenz war im Anschluss nicht geplant. Ăffentliche Aussagen zu Ergebnissen oder möglichen Vereinbarungen sind daher zunĂ€chst nicht Teil des vorgesehenen Formats.
Weitere Station des Staatsbesuchs
Der Besuch knĂŒpft an den Austausch mit dem BundesprĂ€sidenten und die gemeinsame Eröffnung der Berliner Ausstellung an. Damit verbindet das Programm politische GesprĂ€che im Kanzleramt mit einem öffentlich sichtbaren kulturellen Schwerpunkt.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
Der Beitrag bestĂ€tigt das Treffen Steinmeiers mit dem mongolischen PrĂ€sidenten und die gemeinsame Eröffnung der Ausstellung. Im Mittelpunkt steht dort stĂ€rker die historische und kulturelle Bedeutung des Termins als der anschlieĂende politische Austausch im Kanzleramt.
Dieser Bericht hebt als weitere Felder der Zusammenarbeit Klimaschutz und Wissenschaft hervor. Er ergÀnzt damit den von der Bundesregierung genannten Rahmen um konkrete Politikbereiche, wÀhrend die Ergebnisse des KanzleramtsgesprÀchs offenbleiben.
Gemeinsam ist den Berichten die Einordnung des Besuchs als politischer und kultureller Austausch. Unterschiede ergeben sich vor allem beim Schwerpunkt: Kultur und Geschichte stehen dem Ausbau praktischer Kooperationen gegenĂŒber.

