Nach Grenz-Kritik: Scholz spricht mit Polens MinisterprÀsident
13.09.2024 - 18:28:05Man könne nicht "die Grenzen fĂŒr alle öffnen, um sie einen Moment spĂ€ter wieder zu schlieĂen", so Polens MinisterprĂ€sident. Bei dem Telefonat am Freitag habe der Bundeskanzler nun die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten migrationspolitischen MaĂnahmen und weitere Ăberlegungen zur Reduzierung irregulĂ€rer Migration, die sich im Rahmen der europĂ€ischen Rechtsordnung bewegen, erlĂ€utert, so Hebestreit. Sie hĂ€tten darin ĂŒbereingestimmt, dass die Herausforderungen irregulĂ€rer Migration und SchleuseraktivitĂ€ten nur gemeinsam bewĂ€ltigt werden können und eine enge Zusammenarbeit der europĂ€ischen Partner unerlĂ€sslich ist. Man habe darin ĂŒbereingestimmt, den Schutz der europĂ€ischen AuĂengrenzen zu stĂ€rken, insbesondere auch angesichts der "zynischen Instrumentalisierung von Migranten durch Belarus". Der Bundeskanzler und der polnische MinisterprĂ€sident hĂ€tten vereinbart, ihren "engen Austausch" zu diesen Themen fortzusetzen. Zuvor hatte die Bundesregierung am frĂŒhen Freitagnachmittag ein Migrationsabkommen mit Kenia geschlossen. Es soll die Anwerbung von FachkrĂ€ften aus dem ostafrikanischen Land fördern, aber gleichzeitig auch die Abschiebung von Kenianern ohne Bleiberecht aus Deutschland erleichtern.


