Bas begrĂŒĂt nötige Klarheit nach Wahlrechtsurteil
30.07.2024 - 13:32:19 | dts-nachrichtenagentur.de"Damit ist die Zahl der Abgeordneten kĂŒnftig eindeutig auf 630 begrenzt." Das sei auch ein "wichtiges Signal" an die WĂ€hler: "Es wird kein unkontrolliertes Anwachsen des Deutschen Bundestages mehr geben." Das begrĂŒĂe sie als BundestagsprĂ€sidentin, weil dies Planungssicherheit schaffe, Kosten begrenze und die ArbeitsfĂ€higkeit des Bundestages stĂ€rke. Moniert hatte das Gericht die FĂŒnf-Prozent-Sperrklausel in ihrer jetzigen Form - insbesondere die eigentlich vorgesehene Abschaffung der Grundmandatsklausel. "An dieser Stelle gilt es jetzt, das Urteil in Ruhe auszuwerten", so Bas. Deutlich kritischer Ă€uĂerte sich die Union zu dem Urteil. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt werte es als "Niederlage der Ampel" vor dem Bundesverfassungsgericht. "Die bewusste Wahlrechtsmanipulation der Ampel wurde vom Bundesverfassungsgericht gestoppt", sagte Dobrindt dem Nachrichtenportal T-Online. "Der Versuch des eigenen Machterhalts der Ampel, mittels Manipulation des Wahlrechts andere Parteien aus dem Deutschen Bundestag zu drĂ€ngen, ist gescheitert." Dobrindt sagte weiter: "Damit ist offensichtlich geworden, dass die Ampel einen verfassungswidrigen Versuch unternommen hat, groĂe gesellschaftliche und regionale politische Strömungen aus der politischen Willensbildung bewusst auszuschlieĂen." Dieser "bewusste Manipulationsversuch" sei "in höchstem MaĂe respektlos" gegenĂŒber den WĂ€hlern und der Demokratie an sich. Ăhnlich Ă€uĂerte sich auch CDU-Chef Friedrich Merz. Mit dem Urteil habe das Gericht die Wahlrechtsreform der Ampel im Sinne der Klage der Union in Teilen als verfassungswidrig eingestuft, sagte er. "Der Versuch der Ampel, politische Konkurrenten mithilfe des Wahlrechts auszuschalten, ist damit gescheitert."
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