Bas, Einberufung

Bas lehnt sofortige Einberufung des neuen Bundestags ab

17.03.2025 - 15:44:03

BundestagsprÀsidentin BÀrbel Bas will die konstituierende Sitzung des neuen Bundestags nicht vorziehen.

Die SPD-Politikerin verwies auf den geplanten Termin fĂŒr den 25. MĂ€rz, wie der "Spiegel" berichtet. Sie stellt sich damit gegen den Wunsch der AfD. AfD-ParlamentsgeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Baumann hatte Bas am Wochenende in einem Brief aufgefordert, das neu gewĂ€hlte Parlament umgehend einzuberufen.

Baumanns Brief wollte Bas auf Anfrage des "Spiegel" nicht kommentieren. Die Sozialdemokratin erklĂ€rte grundsĂ€tzlich: "Nach den vorbereitenden Sitzungen mit den Fraktionen des neu gewĂ€hlten 21. Deutschen Bundestags habe ich mich an dem dortigen Mehrheitswillen von CDU/CSU und SPD orientiert und fĂŒr den 25. MĂ€rz 2025 zur konstituierenden Sitzung eingeladen." Sie verwies auf die jĂŒngsten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts vom vergangenen Freitag. Demnach habe Karlsruhe "ausdrĂŒcklich keine Pflichtverletzung in der Einberufung des neuen Bundestags fĂŒr den 25. MĂ€rz 2025 gesehen", da es keinen politischen Willen der Mehrheit gebe, die Sitzung frĂŒher einzuberufen. Baumann hatte sich auch auf einen Artikel im Grundgesetz berufen, wonach ein Drittel der Abgeordneten den Bundestag einberufen kann. Dazu stellt Bas klar: Der Artikel 39 Absatz 3 Satz 3 Grundgesetz greife "nicht, weil er sich nur auf den amtierenden Bundestag bezieht". Und weiter: "Die Vorschrift gilt nicht fĂŒr die Konstituierung des neu gewĂ€hlten Bundestags."

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