Wissing sieht beim Deutschlandticket die BundeslÀnder am Zug
27.11.2023 - 08:32:19Der Preis sei in erster Linie Sache der LĂ€nder. Sie könnten zum Beispiel die Strukturen gĂŒnstiger gestalten "und mĂŒssten stĂ€rker fĂŒr das Ticket und um neue Abonnenten werben, um den Preis gĂŒnstig zu halten", sagte der FDP-Politiker im GesprĂ€ch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Wichtig sei es auch, "auf Konkurrenzprodukte" wie das 29-Euro-Ticket in Berlin oder Tickets fĂŒr einzelne StĂ€dte zu verzichten. "Dies geht an der Idee des Deutschlandtickets vorbei".
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die LĂ€nder hatten vereinbart, dass ungenutzte ZuschĂŒsse aus diesem Jahr 2024 zum Ausgleich von EinnahmeausfĂ€llen bei Verkehrsunternehmen verwendet werden können. Die Verkehrsminister der LĂ€nder sollen noch vor dem 1. Mai 2024 ein Konzept zur Umsetzung des Tickets im kommenden Jahr erarbeiten.
Auf Wunsch der LĂ€nder sei bei dem Beschluss ausdrĂŒcklich eine "Nachschusspflicht" ausgeschlossen worden, betonte Wissing. "Damit ist der Finanzrahmen gesetzt." Bund und LĂ€nder geben in diesem und im nĂ€chsten Jahr jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr fĂŒr das derzeit 49 Euro teure Deutschland-Ticket aus.

