Bundesweiter, Warntag

Bundesweiter Warntag 2025: Bund, LĂ€nder und Kommunen testen Warnsysteme am 11. September

04.09.2025 - 12:45:01

Bonn - Am Donnerstag, 11. September 2025, findet zum fĂŒnften Mal der Bundesweite Warntag statt. Bund, LĂ€nder und Kommunen erproben an diesem Tag gemeinsam ihre Warnsysteme fĂŒr Krisen- und KatastrophenfĂ€lle.

Gegen 11 Uhr löst das Bundesamt fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ĂŒber das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Probewarnung aus. Diese wird an alle angeschlossenen Warnmultiplikatoren wie Rundfunk- und Fernsehsender, digitale Anzeigetafeln, Warn-Apps sowie Cell Broadcast weitergeleitet und erreicht so Millionen Menschen in Deutschland. Viele Kommunen testen ergĂ€nzend ihre eigenen Warnmittel wie Sirenen oder Lautsprecherwagen. Gegen 11:45 Uhr erfolgt eine bundesweite Entwarnung - mit Ausnahme von Cell Broadcast. Dieses System versendet bisher ausschließlich Warnungen.

Bundesweiter Warntag als gemeinsamer Test von Staat und Gesellschaft

BBK-PrÀsident Ralph Tiesler:

"Eine effektive Warnung geht ĂŒber technische FunktionalitĂ€ten hinaus. Damit Warnung ankommt und verstanden wird, brauchen wir die Bevölkerung an unserer Seite: Ihre RĂŒckmeldungen nach dem Warntag sind fĂŒr uns ein zentraler Bestandteil der Auswertung. Nur wenn BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ihre eigenen Erfahrungen mit den verschiedenen Warnmitteln einbringen, können wir das System gezielt weiterentwickeln und fĂŒr den Ernstfall noch verstĂ€ndlicher und verlĂ€sslicher machen. Der Warntag ist deshalb ein gemeinsamer Aktionstag - von Staat und Gesellschaft."

BBK-VizeprÀsident Dr. René Funk:

"Der Bundesweite Warntag ist unser Stresstest unter Volllast: Wir prĂŒfen die gesamte Übermittlungskette von der Auslösung bis zum EndgerĂ€t. Entscheidend ist dabei die enge Zusammenarbeit von Bund, LĂ€ndern, Kommunen und Warnmultiplikatoren - und das Zusammenspiel der unterschiedlichen WarnkanĂ€le, die Millionen Menschen gleichzeitig erreichen."

BĂŒrgerbeteiligung ĂŒber Online-Umfrage

Begleitend startet am Bundesweiten Warntag direkt um 11 Uhr eine Online-Umfrage, bei der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ihre Erfahrungen mit den verschiedenen WarnkanĂ€len melden können. Die Ergebnisse fließen zusammen mit der technischen Auswertung in die Weiterentwicklung des Warnsystems ein. Die Teilnahme ist bis zum 18. September 2025 möglich unter: www.warntag-umfrage.de

Hintergrund

Der Bundesweite Warntag findet jĂ€hrlich am zweiten Donnerstag im September statt und hat zum Ziel, die verschiedenen Warnsysteme in Deutschland zu testen und die Bevölkerung fĂŒr Warnung und Eigenvorsorge zu sensibilisieren.

Die Pressestelle des BBK steht Medienvertreterinnen und -vertretern gerne unterstĂŒtzend zur VerfĂŒgung. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie die Kontaktinformationen der Pressestelle finden Sie auf der Webseite des BBK unter www.bbk.bund.de/presse.

Über das BBK

Das Bundesamt fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist eine Bundesoberbehörde im GeschĂ€ftsbereich des Bundesministeriums des Innern und das zentrale Organisationselement fĂŒr den Bevölkerungsschutz in Deutschland. Es wurde am 1. Mai 2004 errichtet und hat seinen Hauptdienstsitz seit Juli 2006 in Bonn-Lengsdorf mit weiteren Standorten in Bonn, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Berlin. PrĂ€sident ist seit dem 15. Juni 2022 Ralph Tiesler, VizeprĂ€sident ist seit dem 16. Oktober 2023 Dr. RenĂ© Funk. An den fĂŒnf Standorten beschĂ€ftigt die Behörde aktuell rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das BBK ist dafĂŒr zustĂ€ndig, den zivilen Bevölkerungsschutz neben Polizei, Bundeswehr und Nachrichtendiensten als vierte SĂ€ule im nationalen Sicherheitssystem zu verankern. Die zentralen Aufgaben sind es, den Schutz fĂŒr die Bevölkerung fĂŒr einen Spannungs- oder Verteidigungsfall zu organisieren, BĂŒrgerinnen und BĂŒrger fĂŒr Vorsorge und Selbstschutz zu sensibilisieren sowie die Zivile Verteidigung auszubauen und das nationale Krisenmanagement zu stĂ€rken. Das BBK berĂ€t und unterstĂŒtzt die anderen Bundes- und Landesbehörden bei der ErfĂŒllung ihrer Aufgaben. Mehr Informationen finden Sie unter www.bbk.bund.de.

Pressekontakt:

Bundesamt fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
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Telefon: +49 228 99 550 -1180
E-Mail: [email protected]
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