Produktion/Absatz, Zusammenfassung

Habeck offen fĂŒr GesprĂ€ch mit DFB-PrĂ€sident Neuendorf

24.03.2024 - 16:11:22

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat sich offen fĂŒr ein GesprĂ€ch mit DFB-PrĂ€sident Bernd Neuendorf ĂŒber den Nike US6541061031-Deal des Verbands gezeigt.

"Erstmal großen GlĂŒckwunsch zum Sieg der Nationalmannschaft gestern. Spielfreude, Einsatz und Leidenschaft - ich freue mich auf die EM", sagte der GrĂŒnen-Politiker am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur nach dem 2:0 der DFB-Auswahl am Vorabend in Frankreich. "Und klar, reden immer gern - dann vielleicht auch ĂŒber Sport, Tradition und Kapital und gern auch ĂŒber die Förderung des Jugendsports."

Neuendorf hatte am Samstagabend als Reaktion auf Habecks Kritik am AusrĂŒsterwechsel des DFB von Adidas DE000A1EWWW0 zum US-Sportartikelgiganten Nike ein GesprĂ€ch ĂŒber die HintergrĂŒnde angeboten. Habeck hatte zum Nike-Deal ab 2027 gesagt, er hĂ€tte sich vom DFB "ein StĂŒck mehr Standortpatriotismus gewĂŒnscht". Adidas hat seinen Firmensitz in Herzogenaurach. Habecks Kritik und die anderer Politiker hatten die DFB-SpitzenfunktionĂ€re deutlich zurĂŒckgewiesen. Neuendorf sagte, die Aussagen hĂ€tten ihn "ein StĂŒck weit fassungslos" gemacht.

Der DFB hatte am Donnerstag bekannt gegeben, den Vertrag mit Dauerpartner Adidas Ende 2026 nach mehr als 70 Jahren auslaufen zu lassen. Von 2027 an bis Ende 2034 wird Nike den DFB ausstatten. Einem Bericht des "Handelsblatts" unter Berufung auf Branchenkreise zufolge soll sich Nike das Engagement beim DFB mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr kosten lassen. Adidas soll bislang 50 Millionen Euro jĂ€hrlich an den Verband gezahlt haben. Das Angebot von Nike habe "weit ĂŒber" denen der Konkurrenten gelegen, sagte Neuendorf.

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