Merz, Schwierige

Merz: Schwierige GesprÀche zu Deutschlandticket nach 2025

15.11.2024 - 09:39:07 | dpa.de

CDU-Chef Friedrich Merz erwartet schwierige Verhandlungen zur Finanzierung des Deutschlandtickets ĂŒber 2025 hinaus.

Merz sagte nach einer Sonderfraktionssitzung der CDU/CSU-Fraktion auf die Frage, wie er die Zukunft des Tickets nach 2025 sehe: "Das ist eine sehr schwierige Frage, die wir auch im Lichte der Haushaltsplanungen im nĂ€chsten Jahr beantworten mĂŒssen." Das Deutschlandticket sei wesentlich teurer geworden als ursprĂŒnglich geplant. "Die LĂ€nder haben große Probleme, das auch umzusetzen mit den entsprechenden Strecken." DarĂŒber werde man im nĂ€chsten Jahr sprechen mĂŒssen.

"Wir wollen, dass so etwas wie ein Deutschlandticket erhalten bleibt", sagte der Unionskanzlerkandidat. Aber wie es finanziert werde und wer es dann finanziere, werde sicherlich "Gegenstand schwieriger Verhandlungen" im nÀchsten Jahr sein. Die Aufgabe, Regionalverkehr in Deutschland zu organisieren, sei in erster Linie LÀndersache. "Der Bund hat eine Mitfinanzierungsverpflichtung, aber sicher keine alleinige Verpflichtung, es zu finanzieren. Also noch mal: Das werden schwierige GesprÀche im nÀchsten Jahr."

FĂŒr das Jahr 2025 sei das Deutschlandticket finanziert, sagte Merz. Die Unionsfraktion werde den Weg freimachen, dass das Ticket im nĂ€chsten Jahr nicht an einem kleineren Betrag scheitere. "Das Deutschlandticket 2025 wird es geben", so Merz. "SelbstverstĂ€ndlich scheitert das nicht an uns."

Am Donnerstagabend hatte bereits Unions-Fraktionschef Ulrich Lange (CSU) Zustimmung der Union signalisiert fĂŒr eine Änderung des Regionalisierungsgesetzes. Rot-GrĂŒn haben nach dem Ampel-Aus keine Mehrheit mehr. Die Neuwahl ist im Februar.

Bei der GesetzesĂ€nderung geht es um die Übertragung nicht genutzter MillionenbetrĂ€ge im Jahr 2023. Das Ticket war damals im Mai eingefĂŒhrt worden. Der Bund und die LĂ€nder finanzieren das Ticket mit jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr, damit sollen vor allem EinnahmeausfĂ€lle ausgeglichen werden. Die Bundesmittel sind aber nur bis einschließlich des Jahres 2025 festgeschrieben.

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