CSU warnt vor abgehÀngten Regionen
01.10.2023 - 13:05:47 | dts-nachrichtenagentur.de"Es bleibt eine groĂe Aufgabe, im ganzen Land die LebensverhĂ€ltnisse gleichwertig zu gestalten", sagte Huber der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung". Es sei heute weniger eine Frage zwischen Ost und West, sondern zwischen Stadt und Land.
Strukturpolitik mĂŒsse immer als Ziel haben, dass es nirgendwo "abgehĂ€ngte Regionen" gebe. "Wir dĂŒrfen nie vergessen, was vor 33 Jahren gelungen ist: Friedliche Demonstranten in der DDR haben die Zeit des Eisernen Vorhangs beendet. Das ist in seiner historischen Bedeutung bis heute unvergleichlich", so der CSU-GeneralsekretĂ€r. Der Tag der Deutschen Einheit sei fĂŒr ihn Anlass, deutlich zu machen, dass Frieden und Freiheit nicht selbstverstĂ€ndlich sind. "Gerade die AfD stellt die Lehren aus der Geschichte infrage, wenn sie sagt, die EuropĂ€ische Union mĂŒsse sterben, oder wir mĂŒssten die Nato verlassen. Wir hĂ€tten den Kalten Krieg ohne den Beistand der Nato niemals ĂŒberstanden. Die EuropĂ€ische Union sichert Frieden und Wohlstand", sagte Huber. Man mĂŒsse Wirtschaftspolitik als Strukturpolitik begreifen. "Das bedeutet, dass man Behörden in den lĂ€ndlichen Raum verlegt, LehrstĂŒhle von UniversitĂ€ten im lĂ€ndlichen Raum aufbaut, dass man Ortszentren belebt und Infrastruktur erhĂ€lt." In Bayern wĂŒrden mit der "Hightech-Agenda" fĂŒnfeinhalb Milliarden Euro in die Zukunft und 150 Millionen Euro fĂŒr dezentrale Elektrolyse-Anlagen investiert, "damit sich auch die Wertschöpfung durch die erneuerbaren Energien dezentral verteilt". Ganz Deutschland brauche eine solche "Hightech-Agenda", forderte Huber.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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