CSU-GeneralsekretÀr, Wettlauf

CSU-GeneralsekretÀr sieht neuen Wettlauf der Systeme

07.03.2024 - 07:18:50

CSU-GeneralsekretÀr Martin Huber zieht in der aktuellen Zeit Parallelen zum Kalten Krieg.

"Wir sind mitten in einem neuen Wettlauf der Systeme", sagte er der Mediengruppe Bayern. "Wenn die Ampel ihren Kurs nicht Àndert, dann droht es uns, dieses Mal zu verlieren. Putin wettet darauf - und die Ampel spielt ihm in die Karten", kritisierte der CSU-GeneralsekretÀr. Dabei gehe es ihm nicht nur um das "Zögern und Zaudern" des Bundeskanzlers bei der Lieferung von militÀrischem Material wie dem Taurus-System an die Ukraine.

"Der Ampel fehlt die grundsĂ€tzliche Erkenntnis, dass das Thema Wirtschaft nicht einfach nur eines von vielen ist, sondern von grundlegender strategischer Bedeutung", sagte er. Ohne eine starke Wirtschaft gebe es keinen starken Sozialstaat. "Ohne eine starke Wirtschaft ist keine VerteidigungsfĂ€higkeit leistbar." Der historische Bezug liege auf der Hand, so Huber: "Der Kalte Krieg war nicht nur ein militĂ€risches WettrĂŒsten, sondern immer auch ein Kampf der wirtschaftlichen und politischen Systeme. Wir konnten diese Konfrontation als freier demokratischer Westen nur gewinnen, weil wir wirtschaftlich stark waren. Durch den Wirtschaftskurs, den die Ampel fĂ€hrt, beraubt sie uns der Möglichkeit, aus wirtschaftlicher StĂ€rke heraus die VerteidigungsfĂ€higkeit zu stĂ€rken." Doch "wirtschaftliche StĂ€rke und VerteidigungsfĂ€higkeit hĂ€ngen untrennbar zusammen", so der CSU-GeneralsekretĂ€r weiter. Hier zeige sich deutlich, dass die Ampel "keinen Plan und keine Strategie" habe und "wie ein Betonklotz am Fuß" hĂ€nge. FĂŒr Europa sei "entscheidend, dass Deutschland Zugpferd ist und nicht der kranke Mann".

@ dts-nachrichtenagentur.de