BSW klagt in Karlsruhe auf NeuauszÀhlung der Bundestagswahl
11.03.2025 - 15:59:56"Der Ă€uĂerst knappe Wahlausgang zu Lasten des BSW macht eine umfassende ĂberprĂŒfung des Wahlvorgangs noch vor Feststellung des amtlichen Endergebnisses erforderlich", sagte Staatsrechtler Christoph Degenhart, der laut FAZ die Partei vor dem Bundesverfassungsgericht vertreten soll. "Andernfalls drohen Rechtsverluste, eine SchwĂ€chung demokratischer Legitimation und die Missachtung des WĂ€hlerwillens." Die Parteivorsitzende Sahra Wagenknecht behauptete, "einige tausend BSW-Stimmen" seien "offenbar fĂ€lschlicherweise anderen Parteien zugeordnet oder als ungĂŒltig bewertet worden". Der "Respekt vor den WĂ€hlern" gebiete es, mögliche Fehler genau zu prĂŒfen und zu korrigieren. Das funktioniere nur, "wenn vor Feststellung des amtlichen Endergebnisses eine bundesweite NeuauszĂ€hlung erfolgt", so Wagenknecht. Die vorlĂ€ufige Ergebnisdarstellung der Bundeswahlleiterin basiert auf sogenannten "Schnellmeldungen", die in der Wahlnacht ĂŒbermittelt und bekannt gemacht wurden. Rechtlich entscheidend sind erst die spĂ€teren endgĂŒltigen Wahlergebnisfeststellungen durch die WahlausschĂŒsse. Derzeit lĂ€uft die ErgebnisĂŒbermittlung des endgĂŒltigen Ergebnisses. Kleinere Abweichungen in den Ergebnissen nach oben oder unten sind auf die PrĂŒfschritte anhand der Niederschriften, etwaige NachzĂ€hlungen und Korrekturen zurĂŒckzufĂŒhren. Diese treten bei jeder Wahl auf, so die Bundeswahlleiterin. Der Bundeswahlausschuss will das endgĂŒltige amtliche Ergebnis der Bundestagswahl 2025 voraussichtlich am 14. MĂ€rz feststellen und bekannt geben.


