KlimaschutzvertrĂ€ge, HĂŒrde

KlimaschutzvertrĂ€ge fĂŒr energieintensive Unternehmen nehmen HĂŒrde

16.02.2024 - 16:30:55 | dts-nachrichtenagentur.de

Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Bedingungen fĂŒr KlimaschutzvertrĂ€ge mit der energieintensiven Industrie festgelegt.

Stahlproduktion (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Der erste Förderaufruf ist bereits vollstĂ€ndig vorbereitet", teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag dem "Handelsblatt" mit. "Die finale Ressortabstimmung ist abgeschlossen." Der Fördermechanismus werde derzeit abschließend vom Bundesfinanzministerium und vom Bundesrechnungshof geprĂŒft.

"Sobald dies abgeschlossen ist, startet das Bundeswirtschaftsministerium das erste Gebotsverfahren", hieß es weiter. KlimaschutzvertrĂ€ge sind eines der zentralen Instrumente der Bundesregierung, um die Industrie auf dem Weg zur KlimaneutralitĂ€t zu unterstĂŒtzen. Die VertrĂ€ge werden zwischen dem Bund und Unternehmen geschlossen. Das Prinzip: Mehrkosten, die Unternehmen aus energieintensiven Industriebranchen dadurch entstehen, klimafreundlichere Anlagen zu errichten und zu betreiben, werden durch den Staat ausgeglichen. FĂŒr die erste Ausschreibung von KlimaschutzvertrĂ€gen will der Bund laut "Handelsblatt" vier Milliarden Euro zur VerfĂŒgung stellen. Das Geld fließt allerdings nicht in einer Summe, sondern in Raten, die sich ĂŒber die Laufzeit der KlimaschutzvertrĂ€ge von 15 Jahren erstrecken. Die Höchstgrenze bei der ersten Ausschreibungsrunde soll auf eine Milliarde Euro je Antrag festgelegt werden, hieß es demnach in Ministeriumskreisen. Die Summe gelte fĂŒr die gesamte Laufzeit.

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