Bericht, Magath-Kandidatur

Bericht: Magath-Kandidatur als HSV-PrÀsident abgelehnt

20.05.2025 - 10:07:36

Das Club-Idol wollte eigentlich als PrĂ€sident zum Hamburger SV zurĂŒckkehren. Doch einem Medienbericht zufolge durchkreuzt der Beirat das Vorhaben des frĂŒheren Nationalspielers.

Club-Idol Felix Magath ist einem Medienbericht zufolge nicht als Kandidat zur PrĂ€sidenten-Wahl des Hamburger SV zugelassen worden. Wie das «Hamburger Abendblatt» einen Tag nach der großen Aufstiegsfeier anlĂ€sslich des Doppelaufstiegs in die Fußball-Bundesliga berichtete, konnte der 71-JĂ€hrige bei seiner PrĂ€sentation den Beirat inhaltlich nicht ĂŒberzeugen. Daraufhin habe das Gremium die Kandidatur fĂŒr die Mitgliederversammlung am 21. Juni abgelehnt. Magath war fĂŒr eine Stellungnahme zunĂ€chst nicht erreichbar. 

Laut der Zeitung soll Magath, der als Spieler 1983 mit dem norddeutschen Club den Gewinn des Europapokals der Landesmeister gefeiert hatte, offenbart haben, nicht vertraut mit der Satzung des HSV e.V. zu sein. Zudem habe der frĂŒhere HSV-Trainer und -Manager erkennen lassen, dass seine Interessen eher im Aufsichtsrat des Vereins liegen wĂŒrden. 

Magath: «Ich bin der richtige HSV-PrÀsident»

Vor einem Jahr wollte der ehemalige Fußball-Nationalspieler schon Sportvorstand werden. Den Zuschlag erhielt Stefan Kuntz, der in seiner ersten Saison mit dem Club die RĂŒckkehr in die Bundesliga nach siebenjĂ€hriger Abstinenz feierte.

Der scheidende Noch-PrĂ€sident und frĂŒhere Bundesliga-Profi Marcell Jansen hatte vor einigen Wochen mitgeteilt, nicht erneut anzutreten. Magath bestĂ€tigte im April seine Kandidatur. «Ich bin der richtige HSV-PrĂ€sident fĂŒr die nĂ€chsten Jahre», sagte er beim Fernsehsender von «Welt» und «Bild». Sein VizeprĂ€sident sollte der frĂŒhere HSV-Torwart Richard Golz werden. In einer gemeinsamen Mail verkĂŒndeten sie ihre Kandidatur.

@ dpa.de