DRK-PrĂ€sident Gröhe fĂŒrchtet humanitĂ€re Katastrophe im Libanon
Veröffentlicht am: 10.04.2026 um 11:17 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deDer DRK-PrĂ€sident sagte weiter: "Es empört mich und erfĂŒllt mich mit groĂer Sorge, dass weltweit immer öfter zivile Opfer in Kauf genommen und selbst humanitĂ€r Helfende im Einsatz getötet werden". In den Jahren 2024 und 2025 seien weltweit jeweils mehr als 300 humanitĂ€r Helfende im Einsatz ums Leben gekommen, viele davon von den DRK-Schwestergesellschaften. "Auch in diesem Jahr wurden schon Helfende getötet, unter anderem einer vom Libanesischen Roten Kreuz."
Gröhe rief dazu auf, das humanitĂ€re Völkerrecht einzuhalten. Es gebe Regeln, "welche ein MindestmaĂ an Menschlichkeit eben gerade auch in bewaffneten Konflikten bewahren sollen". So seien zum Beispiel Gesundheitseinrichtungen und medizinisches Personal zu schonen und die Zivilbevölkerung zu schĂŒtzen. "Es ist unerlĂ€sslich, dass alle Konfliktparteien diese Regeln befolgen", forderte Gröhe.
