Videobeweis abschaffen? Kanzler Merz hÀtte nichts dagegen
06.10.2025 - 11:51:39 | dpa.de
Bundeskanzler Friedrich Merz kann sich ein Ende des bei Trainern, Spielern und FuĂballfans hĂ€ufig umstrittenen Videobeweises vorstellen. «Ich hĂ€tte nichts dagegen, wenn man ihn wieder abschafft und auf die Entscheidung von Schiedsrichtern vertraut», sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung «Caren Miosga».Â
Merz stellte jedoch auch klar, dass das «eine schwierige Frage» sei. «Ich bin ja lange Zeit auch bei Borussia Dortmund schon im Verein und bin bei vielen FuĂballspielen dabei», sagte der 69-JĂ€hrige, der in der Vergangenheit dem Aufsichtsrat des BVB angehörte.Â
Merz: «Keine abgeschlossene Meinung»
«Ich habe keine abgeschlossene Meinung dazu, weil auf der einen Seite gibt es die Möglichkeit, Entscheidungen auch zu korrigieren», fĂŒgte er hinzu. Bei dem «Wunsch nach totaler Perfektion» scheine ihm andererseits «die Grenze ĂŒberschritten zu sein».
Der sogenannte VAR wird bei strittigen Situationen bei Spielen der 1. und 2. FuĂball-Bundesliga eingesetzt, um Fehlentscheidungen nachtrĂ€glich zu korrigieren. Seit seiner EinfĂŒhrung hat der Videobeweis neben Zustimmung auch hĂ€ufig Unmut hervorgerufen. Kritiker stören sich an langen Unterbrechungen, der Unsicherheit beim Torjubel und vermeintlich fehlender EigenstĂ€ndigkeit der Unparteiischen auf dem Spielfeld. Andererseits ist die Zahl der Fehlentscheidungen dadurch stark zurĂŒckgegangen.
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