BĂ€rbel, Bas

BĂ€rbel Bas: Hass und Antisemitismus entgegentreten

31.01.2024 - 11:59:59

Der Bundestag gedenkt der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz vor 79 Jahren. ParlamentsprĂ€sidentin Bas sieht diesmal sehr aktuelle BezĂŒge.

  • BundestagsprĂ€sidentin BĂ€rbel Bas (SPD) spricht zu Beginn der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. - Foto: Michael Kappeler/dpa

    Michael Kappeler/dpa

  • Holocaust-Gedenkstunde: Der Bundestag mit seinem Abgeordneten und Ministern erhebt sich fĂŒr die Holocaust-Überlebende Eva Szepesi. - Foto: Kay Nietfeld/dpa

    Kay Nietfeld/dpa

BundestagsprĂ€sidentin BĂ€rbel Bas (SPD) spricht zu Beginn der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. - Foto: Michael Kappeler/dpaHolocaust-Gedenkstunde: Der Bundestag mit seinem Abgeordneten und Ministern erhebt sich fĂŒr die Holocaust-Überlebende Eva Szepesi. - Foto: Kay Nietfeld/dpa

Beim Gedenken an die Millionen Opfer des Holocaust hat BundestagsprÀsidentin BÀrbel Bas die Menschen in Deutschland aufgefordert, sich gegen Antisemitismus und Hass zu stellen. «Lassen Sie uns alle den Mut haben, nicht zu schweigen, sondern Hass und Menschenfeindlichkeit entschlossen entgegenzutreten», sagte die SPD-Politikerin in einer Gedenkstunde des Bundestags.

Sie dankte den Hunderttausenden, die in den vergangenen Wochen fĂŒr die Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen seien. «Sie alle haben gezeigt: Unsere Demokratie ist vielfĂ€ltig, lebendig und wehrhaft.» Auch im Alltag gelte es dagegenzuhalten, wenn man antisemitische und rassistische Parolen höre, ob in der U-Bahn oder im Kollegenkreis oder in der Schule. «Jede und jeder Einzelne kann zeigen: Wir sind eine Gesellschaft, die jeden einzelnen Menschen achtet, unabhĂ€ngig von Religion, Herkunft oder Aussehen.»

Anlass des Gedenkakts war der internationale Holocaust-Gedenktag. Er erinnert an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee der Sowjetunion am 27. Januar 1945. Die Nationalsozialisten hatten wĂ€hrend ihrer Herrschaft von 1933 bis 1945 etliche Bevölkerungsgruppen verfolgt. Vor allem wurden auf Grundlage antisemitischer Hetze JĂŒdinnen und Juden systematisch ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht getrieben, deportiert und ermordet. Mehr als sechs Millionen jĂŒdische Menschen aus ganz Europa wurden getötet, nur wenige in den von Nazis beherrschten Gebieten ĂŒberlebten.

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