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Laschet soll PrÀsident der Parlamentarischen Gesellschaft werden

23.09.2025 - 13:37:11

Der CDU-Politiker Armin Laschet soll neuer PrÀsident der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft (DPG) werden.

Der frĂŒhere CDU-Vorsitzende und Ex-Kanzlerkandidat ist vom bisherigen Vorstand des einflussreichen Polit-Vereins in Berlin fraktionsĂŒbergreifend zum designierten Nachfolger von SPD-Politiker Stefan Zierke bestimmt worden, wie der "Stern" unter Berufung auf interne Unterlagen berichtet. Demnach soll die Mitgliederversammlung am Mittwoch in Berlin Laschet noch offiziell bestĂ€tigen. In der Regel gilt die Wahl als Formsache. Die Parlamentarische Gesellschaft ist einer der exklusivsten Klubs im Regierungsviertel.

Dem privatrechtlich organisierten Verein gehören rund 2.000 Mitglieder an, darunter etwa 620 aktive Bundestagsabgeordnete. PrĂ€sident und Vorstand prĂ€gen die Kultur des Hauses, das in einem historischen Palais neben dem Reichstag residiert. Die DPG erhĂ€lt vom Bundestag jĂ€hrlich erhebliche ZuschĂŒsse, fĂŒr ihre RĂ€umlichkeiten muss sie keine Miete zahlen. Neben Laschet sollen 15 weitere Abgeordnete in den Vorstand gewĂ€hlt werden, darunter die ehemalige Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU), GrĂŒnen-Fraktionsvize Konstantin von Notz, Linken-Politiker Dietmar Bartsch sowie die SPD-Abgeordnete Marja-Liisa Völlers, die als VizeprĂ€sidentin vorgesehen ist. Auch CSU-Politiker Alexander Dobrindt soll als Beisitzer in das Gremium einziehen. Die AfD hat ebenfalls zwei PersonalvorschlĂ€ge fĂŒr Vorstandsposten angekĂŒndigt, Beobachter rechnen jedoch nicht mit einer erfolgreichen Wahl. Die Abstimmung findet am Mittwochabend im großen Kaisersaal der DPG statt, die direkt neben dem Reichstag beheimatet ist. Laschet selbst Ă€ußerte sich vor der Versammlung nicht zu seiner möglichen Wahl. Drei ranghohe Vereinsmitglieder hĂ€tten die prominenten PersonalplĂ€ne des Abgeordnetenklubs aber bestĂ€tigt, schreibt der "Stern".

@ dts-nachrichtenagentur.de