Dobrindt gegen Asyl-GesprÀche von LÀndern und Bundesregierung
28.08.2024 - 17:50:07 | dts-nachrichtenagentur.de"Die Zeit der Ampel Ausreden und Alibi-Veranstaltungen ist vorbei. Wir stehen bereit, die parlamentarischen Mehrheiten fĂŒr die richtigen Entscheidungen zu erreichen." Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte nach seinem Treffen mit OppositionsfĂŒhrer Friedrich Merz (CDU) am Dienstag weitere GesprĂ€che mit der Union und nun auch mit den LĂ€ndern ĂŒber die Konsequenzen aus dem Attentat von Solingen angekĂŒndigt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) werde dazu "sehr zĂŒgig jeweils einen Vertreter des Vorsitzes und Co-Vorsitzes der MinisterprĂ€sidentenkonferenz, Vertreter der gröĂten Oppositionspartei und involvierte Bundesressorts zu vertraulichen und zielgerichteten GesprĂ€chen ĂŒber diese Frage einladen", sagte er am Mittwoch in Berlin. Bei den GesprĂ€chen solle es demnach um die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber in ihre HerkunftslĂ€nder, die BekĂ€mpfung des islamistischen Terrors und Ănderungen des Waffenrechts gehen. Auch VorschlĂ€ge von LĂ€ndern und der Union sollten dabei berĂŒcksichtigt werden, so Scholz. Zuletzt hatte der Kanzler bereits angekĂŒndigt, eine Taskforce zum Thema Abschiebungen einzusetzen. An dieser sollten auch Vertreter der LĂ€nder beteiligt werden. Einen Zeitplan, wann diese ihre Arbeit aufnehmen könne, gebe es noch nicht, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin. Das hĂ€nge auch vom Terminkalender der jeweiligen Beteiligten ab, so Hebestreit. Die Begriffe "illegalen Migration", "irregulĂ€re Migration" und "undokumentierte Migration" werden hĂ€ufig synonym verwendet. Der GroĂteil der Asylsuchenden, die nach Deutschland kommen, gilt zunĂ€chst als "illegal eingereist", da sie AsylantrĂ€ge nicht vor ihrer Einreise stellen können. Werden die AntrĂ€ge genehmigt, gelten die FlĂŒchtlinge jedoch als regulĂ€r aufhĂ€ltig.
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