Immobilien, Industrie

Bauindustrie-PrÀsident Demuth kritisiert zu langsames Bauen

Veröffentlicht am: 07.05.2026 um 12:40 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der designierte PrÀsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, Olaf Demuth, hat die Umsetzung politischer Bauvorhaben kritisiert.

Baukran auf einer Baustelle (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Baukran auf einer Baustelle (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
"Meine Appelle sind, dass wir den Koalitionsvertrag, der auf vielen, vielen Seiten dezidiert das Bauen beschreibt, umsetzen", sagte er am Donnerstag den Sendern RTL und ntv.

Zur Bewertung des sogenannten Bauturbos erklÀrte Demuth, er komme an, man könne das PflÀnzchen sehen, am Horizont sehe man, es gebe mehr Baugenehmigungen. Aber ein Bauvorhaben brauche mehrere Phasen: eine der Genehmigungen möglichst schnell und eine der Umsetzung. Und da hapere es.

GrundsÀtzlich sei die Entwicklung aus seiner Sicht zu langsam: "Wir sind viel zu langsam."

Als Belastungen fĂŒr Bauentscheidungen nannte Demuth zusĂ€tzlich Ă€ußere Faktoren. Man merke den Nahostkrieg, Inflation, Steigerung von Kosten, alles behindere am Ende dann doch die Bauentscheidung.

Beim heutigen Tag der Bauindustrie in Berlin wird Demuth zum PrĂ€sidenten des Bauverbands gewĂ€hlt und tritt damit die Nachfolge von Peter HĂŒbner an. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird im Gegensatz zum Vorjahr nicht vor Ort sein.

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