Bauernverband dringt auf Vorgehen gegen FlĂ€chenfraĂ
28.06.2023 - 01:04:27 | dts-nachrichtenagentur.deDie Ampel mĂŒsse endlich mehr gegen Verbrauch und Versiegelung von Böden unternehmen, sagte VerbandsprĂ€sident Joachim Rukwied der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung" (Mittwochausgabe). "Es ist höchste Zeit, den FlĂ€chenfraĂ zu stoppen. Durch den massiven FlĂ€chenverbrauch gehen zu viele wertvolle Ăcker und Wiesen verloren."
Anders als von der Ampel und den VorgĂ€ngerregierungen angekĂŒndigt, komme Deutschland bei dem Thema nicht voran. "Jeden Tag werden immer noch rund 55 Hektar NaturflĂ€che verbaut, das entspricht 80 FuĂballfeldern. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien drohen nun noch mehr FlĂ€chen verloren zu gehen", sagte Rukwied im Vorfeld des Deutschen Bauerntages am Donnerstag in MĂŒnster. Allein fĂŒr neue Photovoltaik-Anlagen wĂŒrden 80.000 bis 200.000 Hektar Land belegt werden mĂŒssen. "Und auch jedes Windrad braucht ein Fundament. Dabei will die Bundesregierung den FlĂ€chenverbrauch bis 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag verringern", sagte Rukwied. "Ich sehe nicht, wie das gelingen soll, wenn man nicht restriktiver vorgeht."
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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