Deutschland, Frankreich

Frankreich für Deutsche das wichtigste Partnerland

01.07.2023 - 05:29:57 | dpa.de

Der französische Präsident Macron kommt am Sonntag für drei Tage nach Deutschland. Im Vorfeld seines Staatsbesuchs ergibt eine Umfrage: Viele Deutsche sehen Frankreich als Verbündeten Nummer eins.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r) und der französische Präsident Emmanuel Macron nehmen an einer Gedenkzeremonie teil. (Archiv) - Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r) und der französische Präsident Emmanuel Macron nehmen an einer Gedenkzeremonie teil. (Archiv) - Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa

Frankreich ist für die Deutschen das wichtigste Partnerland - aber nur knapp vor den USA. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sehen 40 Prozent das Nachbarland Frankreich als Verbündeten Nummer eins. 37 Prozent sagen dagegen, die Vereinigten Staaten von Amerika seien der wichtigste Partner Deutschlands. 4 Prozent sehen Italien vorne, jeweils 3 Prozent Großbritannien und Polen. 13 Prozent sagen, ein anderes Land außer diesen fünf sei das wichtigste Partnerland für Deutschland.

Am Sonntag kommt der französische Präsident Emmanuel Macron mit seiner Frau Brigitte zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Deutschland. Am Dienstag wird er vor der Dresdner Frauenkirche eine Grundsatzrede zu den deutsch-französischen Beziehungen halten, die zuletzt wegen Differenzen etwa in den Bereichen Energie und Verteidigung als angeschlagen galten.

46 Prozent der Befragten schätzen die Beziehungen beider Länder dennoch als gut oder sehr gut ein. 39 Prozent meinen, sie seien mittelmäßig, und nur 6 Prozent halten sie für schlecht oder sehr schlecht. Eine große Mehrheit von 68 Prozent meint, die Beziehungen sollten weiter ausgebaut werden, nur 14 Prozent sind dagegen.

Eine klare Mehrheit von 60 Prozent hält Deutschland und Frankreich auch weiterhin für den «Motor der Europäischen Union». 19 Prozent halten die Aussage nicht für zutreffend. 21 Prozent machen keine Angaben.

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