Antisemitismus: LĂ€nder sehen hohe HĂŒrden fĂŒr Exmatrikulation
15.03.2024 - 13:00:00Danach waren Forderungen nach der Exmatrikulation des mutmaĂlichen TĂ€ters laut geworden. Die meisten anderen BundeslĂ€nder haben in schwerwiegenden FĂ€llen den Uni-Rausschmiss bereits in ihren Hochschulgesetzen verankert. Laut einer "Spiegel"-Umfrage in den BundeslĂ€ndern gab es solche FĂ€lle in den vergangenen Jahren jedoch kaum. Die Ministerien berichten von weniger als zehn Zwangsexmatrikulationen in den vergangenen Jahren. Ein antisemitischer Hintergrund sei nirgends bekannt. "Die grundgesetzliche garantierte Berufsfreiheit - auch eines TĂ€ters - ist ein sehr hohes Gut", heiĂt es dazu im hessischen Wissenschaftsministerium. Im Kern gehe es demnach darum, die Berufsfreiheit aller zu gewĂ€hrleisten. Eine Exmatrikulation sei keine Strafe, "sondern eher ein Schutzmechanismus, um den Frieden auf dem Campus zu bewahren".


