Klingbeil, EU-Haushalt

Klingbeil: Vieles im EU-Haushalt nicht zustimmungsfÀhig

17.07.2025 - 10:25:51 | dpa.de

Der Haushaltsvorschlag aus BrĂŒssel sorgt in Berlin fĂŒr Stirnrunzeln. Unternehmen belasten und Tabaksteuer-Einnahmen abdrĂŒcken an die EU? Kommt fĂŒr Deutschland nicht infrage, sagt der Finanzminister.

Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hĂ€lt den EU-Haushalt nicht fĂŒr zustimmungsfĂ€hig.  - Foto: Kay Nietfeld/dpa
Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hĂ€lt den EU-Haushalt nicht fĂŒr zustimmungsfĂ€hig. - Foto: Kay Nietfeld/dpa

Finanzminister Lars Klingbeil hĂ€lt den Vorschlag von EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen fĂŒr den nĂ€chsten langfristigen EU-Haushalt nicht fĂŒr zustimmungsfĂ€hig. «Wir mĂŒssen bei den Finanzen absolut im VerhĂ€ltnis bleiben. Das sehe ich als nicht gewahrt an», sagte der SPD-Politiker am Rande eines Treffens der G20-Finanzminister im sĂŒdafrikanischen Durban.

Die Bundesregierung wolle Deutschlands Wirtschaft stÀrken, ArbeitsplÀtze sichern und Investitionen ins Land holen. «Und da ist diese Unternehmensbesteuerung, die jetzt von der EuropÀischen Kommission vorgeschlagen wird, in dieser Form das falsche Signal», sagte Klingbeil. 

Als eine von mehreren neuen Einnahmequellen fĂŒr den EU-Haushalt schlĂ€gt die Kommission eine Abgabe fĂŒr große Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro vor. Außerdem sollen 15 Prozent der Einnahmen aus nationalen Tabaksteuern nach BrĂŒssel fließen. Auch das kritisierte Klingbeil. Diesen Vorschlag könne Deutschland nicht mitmachen, betonte er.

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