Israels, PrÀsident

Israels PrĂ€sident weist Kritik am Vorgehen seines Landes zurĂŒck

31.10.2023 - 00:00:00

Der israelische PrĂ€sident Jitzchak Herzog hat die Kritik aus westlichen Staaten wegen des militĂ€rischen Vorgehens seines Landes in Gaza entschieden zurĂŒckgewiesen.

Herzog sagte der "Bild" und dem TV-Sender "Welt", Israel sei die internationale Zustimmung nicht egal. Er stimmte aber der Äußerung des Mitglieds im israelischen Kriegskabinetts Benny Ganz zu: "Das spielt jetzt keine Rolle."

Israel sei "mit Tausenden von Raketen brutal angegriffen" worden. Herzog weiter: "Wir waren alle in SchutzrĂ€umen. Wir haben Hunderte, Tausende von Menschen verloren." Der PrĂ€sident reagierte damit auf den Vorwurf des norwegischen MinisterprĂ€sidenten Jonas Gahr Störe, Israel habe eine Grenze ĂŒberschritten. "Um den Feind zu entwurzeln, der uns vollstĂ€ndig vernichten will", so das Staatsoberhaupt, "mĂŒssen wir kĂ€mpfen". Dies geschehe dort, von wo aus die Hamas ihre Raketenwerfer einsetze und von wo aus sie ihre Terroristen entsende. "Wir mĂŒssen dorthin gehen und diese Orte zerstören." Den Zivilisten sage man schon seit Wochen, sie sollten in eine humanitĂ€re Zone im SĂŒden gehen. Leider hindere die Hamas 5.000 Inhaber auslĂ€ndischer PĂ€sse daran, den Gazastreifen zu verlassen. Und leider hindere sie Tausende von PalĂ€stinensern daran, vom Norden in den SĂŒden zu gehen. Herzog bezeichnete den Tod von Zivilisten als "große Tragödie". Jeder Einzelne von ihnen tue ihm leid. Er verwies aber darauf, dass man vor dem in der Region "in Frieden gelebt" habe und dass sie geboomt habe. "Wir öffneten den Gazastreifen und ermöglichten Zehntausenden von Arbeitnehmern, in Israel zu arbeiten." Doch von denen hĂ€tte die Hamas Informationen erhalten und viel Geld, "das fĂŒr eine Terrormaschine verwendet wurde." Den Kritikern Israels hielt er entgegen: "Was erwarten sie von uns? Dass wir tatenlos zusehen und auf ein weiteres Massaker warten?"

@ dts-nachrichtenagentur.de