SAH, Ukraine

Sachsen-Anhalts MinisterprÀsident fordert Ausreise junger Ukrainer

14.02.2026 - 05:00:00

Der MinisterprĂ€sident von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze (CDU), fordert, dass ukrainische MĂ€nner zum Dienst in ihrem Land verpflichtet werden sollten und arbeitsfĂ€hige Ukrainer die Bundesrepublik zu diesem Zweck verlassen sollten."Deutschland und damit auch wir in Sachsen-Anhalt werden die Ukraine weiterhin unterstĂŒtzen, damit sich das Land gegen Russland verteidigen kann.

Aber mit dieser UnterstĂŒtzung ist eine klare Erwartungshaltung verbunden", sagte Schulze der "Welt". "Die Ukraine muss dafĂŒr sorgen, dass sich ihre jungen MĂ€nner in den Dienst einer sicheren und wirtschaftlich gesunden Ukraine stellen, statt nach Deutschland auszureisen." Der MinisterprĂ€sident bezeichnete es als "einen Fehler", dass der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj im August vergangenen Jahres die Ausreiseregelungen fĂŒr 18- bis 22-JĂ€hrige gelockert habe. "Die FlĂŒchtlingszahlen sind daraufhin gestiegen. Das muss wieder rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden. Die Bundesregierung muss das gegenĂŒber der ukrainischen Regierung einfordern", so Schulze.

"Die Regierung in Kiew muss doch im eigenen Interesse alle nötigen Schritte unternehmen, damit keine weiteren arbeitsfĂ€higen MĂ€nner ausreisen und all jene MĂ€nner, die die Ukraine bereits verlassen haben, wieder in ihre Heimat zurĂŒckkehren", sagte Schulze, der auch CDU-Landeschef und Spitzenkandidat seiner Partei fĂŒr die Landtagswahl im September ist. "Diese MĂ€nner werden doch gebraucht, um die Infrastruktur und die Versorgung der Menschen in der Ukraine intakt zu halten."

Es gehe nicht darum, der ukrainischen Armee mit seinem Vorstoß mehr Soldaten zuzufĂŒhren, stellte Schulze klar: "Ich will keine jungen Ukrainer aus der sicheren Bundesrepublik an die Front schicken. Das steht uns gar nicht zu. Aber ich fordere, dass arbeitsfĂ€hige MĂ€nner in ihre Heimat zurĂŒckkehren mĂŒssen, um beispielsweise als Krankenpfleger die PflegekrĂ€fte in den Kliniken zu unterstĂŒtzen, als Elektriker die angegriffene Energie- und WĂ€rmeversorgung wieder in Gang zu bringen", sagte der CDU-Politiker. "Sie mĂŒssen in den Fabriken und Betrieben in ihrer Heimat arbeiten und zerstörte GebĂ€ude wieder aufbauen. Da gibt es sehr viel zu tun fĂŒr einen stabilen Alltag der Menschen in der Ukraine." @ dts-nachrichtenagentur.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.