China, MilitÀr

Rohde dringt auf friedliche Lösung des Taiwan-Konflikts

17.11.2025 - 00:00:00

Der Parlamentarische StaatssekretĂ€r im Bundesfinanzministerium, Dennis Rohde (SPD), hat vor Beginn der China-Reise von Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) bekrĂ€ftigt, dass der Konflikt um Taiwan von China nicht mit militĂ€rischen Mitteln gelöst werden dĂŒrfe.

In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der stellvertretenden Vorsitzenden der GrĂŒnen-Bundestagsfraktion, Agnieszka Brugger, ĂŒber die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten, schreibt Rohe: "Die gemeinsame Haltung der Bundesregierung ist unverĂ€ndert, dass es eine VerĂ€nderung des Status quo in der Straße von Taiwan nur friedlich und im gegenseitigen Einvernehmen geben darf. Eine Eskalation in der Region hĂ€tte auch Auswirkungen auf deutsche und europĂ€ische Interessen." Ob Klingbeil das Thema ansprechen werde, ließ sein Parlamentarischer StaatssekretĂ€r offen. Er schrieb dazu: "Reisen von Mitgliedern der Bundesregierung greift die Bundesregierung grundsĂ€tzlich nicht vor." Brugger findet das unzureichend.

"Vizekanzler Klingbeil sollte gegenĂŒber der chinesischen Regierung mit Nachdruck unsere Interessen und Werte vertreten", sagte sie dem RND. "Er darf nicht vor klaren Worten, etwa zum aggressiven Auftreten Chinas gegenĂŒber Taiwan und im SĂŒdchinesischen Meer, zurĂŒckschrecken."

@ dts-nachrichtenagentur.de