Reiter, GebĂŒhren

Reiter fordern niedrigere GebĂŒhren fĂŒr TierĂ€rzte

05.02.2024 - 01:47:45

Der PrĂ€sident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN, Hans-Joachim Erbel, fordert eine Anpassung der im November 2022 in Kraft getretenen GebĂŒhrenordnung fĂŒr TierĂ€rzte (GOT).

"Unsere Sicht der Dinge ist, dass ĂŒber das Ziel hinausgeschossen wurde", sagte er der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung" (NOZ). Man sei mit der PrĂ€misse gestartet, die GebĂŒhren um ungefĂ€hr 20 bis 30 Prozent erhöhen zu wollen. Das habe sich jedoch nicht bewahrheitet.

"Da liegen wir deutlich, oftmals sogar im Vielfachen, drĂŒber", so Erbel weiter. Mit einer Petition solle nun das Bundeslandwirtschaftsministerium um Cem Özdemir aufgefordert werden, die GebĂŒhrenordnung schnellstmöglich zu evaluieren. Durch die neue GebĂŒhrenordnung haben sich die Tierarztkosten insbesondere fĂŒr Pferdehalter deutlich erhöht. FĂŒr jede Untersuchung im Stall wird jetzt beispielsweise eine HausbesuchsgebĂŒhr von 34,50 Euro fĂ€llig - auch, wenn ein Tierarzt mehrere Pferde im selben Stall behandelt. Das stoße vielen Pferdebesitzern sauer auf, sagte Erbel der NOZ. Die FN fordert jetzt, die GebĂŒhrenordnung nicht erst nach vier Jahren, sondern so frĂŒh wie möglich zu evaluieren. So könne man rechtzeitig nachsteuern, wenn man merke, "dass Sachen in die falsche Richtung laufen", erklĂ€rte der FN-PrĂ€sident.

@ dts-nachrichtenagentur.de