Saar-Uni-PrÀsident: EinschrÀnkungen der Wissenschaftsfreiheit nötig
Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 12:53 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deSanten sagte, es mĂŒssten in erster Linie transparente und klare Rahmenbedingungen fĂŒr die Forscher geschaffen werden, um ihnen eine angemessene Risikobewertung zu erlauben. In besonders sensiblen Bereichen benötigten Forschungseinrichtungen zudem UnterstĂŒtzung der Sicherheitsbehörden, etwa wenn einzelne Personen ĂŒberprĂŒft werden mĂŒssten. Zugleich sprach sich Santen fĂŒr eine differenzierte Haltung gegenĂŒber wissenschaftlichen Kooperationen mit China aus. Zwar sei bei der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern chinesischer MilitĂ€runiversitĂ€ten "besondere Vorsicht geboten". In Bereichen, die die nationale Sicherheit betreffen, halte er eine solche Zusammenarbeit fĂŒr ausgeschlossen. Gleichzeitig dĂŒrfe Deutschland den wissenschaftlichen Austausch mit China nicht grundsĂ€tzlich aufgeben. China sei eine sehr starke Wissenschaftsnation, die Zusammenarbeit könne die LeistungsfĂ€higkeit des deutschen Wissenschaftssystems stĂ€rken.
