PalÀstina-Kongress, Schuster

PalĂ€stina-Kongress: Schuster begrĂŒĂŸt Einreiseverbot fĂŒr Varoufakis

15.04.2024 - 17:56:17 | dts-nachrichtenagentur.de

Der PrĂ€sident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, begrĂŒĂŸt die polizeiliche Auflösung eines umstrittenen PalĂ€stina-Kongresses am Wochenende in Berlin sowie die verhinderte Einreise von Yanis Varoufakis.

PalĂ€stina-Kongress am 12.04.2024 - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
PalĂ€stina-Kongress am 12.04.2024 - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Wenn strafbare Slogans und die Vernichtung von Staaten - unabhĂ€ngig von welchen - auf einem solchen Kongress propagiert werden, dann glaube ich, ist die Grenze der Meinungsfreiheit und Redefreiheit ĂŒberschritten", sagte Schuster der "taz". Er erwarte dann "von der Polizei, dass eine solche Versammlung aufgelöst wird". Genau das sei geschehen.

Auch das Einreiseverbot gegen den frĂŒheren griechischen Finanzminister Yannis Varoufakis, der an der Veranstaltung hatte teilnehmen wollen, unterstĂŒtzt Schuster: "Nach den Äußerungen, die er getan hat und die erneut zu erwarten gewesen wĂ€ren von ihm, war es die genau richtige Maßnahme", sagte Schuster. Als eine Konsequenz auf den Drohnen- und Raketenangriff des Irans auf Israel forderte der ZentralratsprĂ€sident das Verbot des Islamischen Zentrums in Hamburg, das als regimenah gilt. "Das Zentrum sollte eher heute wie morgen geschlossen werden", sagte Schuster der "taz". Er hoffe, "dass den Verantwortlichen nach den Ereignissen des vergangenen Wochenendes klar wird, wie wichtig es ist, solchen Terrorpropagandisten keine Möglichkeit zu geben, auf deutschem Boden tĂ€tig zu sein". DarĂŒber hinaus forderte Schuster von der Bundesregierung zusĂ€tzliche Sanktionen gegen den Iran und ein schĂ€rferes Vorgehen gegen die Revolutionsgarden, die dem Mullah-Regime unterstellt sind. "Die Revolutionsgarden sind eine Terrororganisation, die in Deutschland verboten sein muss und auf die EU-Terrorliste gehört", sagte Schuster.

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