StÀdte- und Gemeindebund pocht auf einheitlichen Hochwasserschutz
09.08.2023 - 00:04:00 | dts-nachrichtenagentur.deEs sei zwingend erforderlich, dass der Schutz vor Hochwasser- und Starkregenereignissen weiter verbessert werde, sagte HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Gerd Landsberg (CDU) dem "Redaktionsneztwerk Deutschland" (Mittwochausgaben). "Eine besondere Bedeutung muss der Vorsorge vor Hochwasserereignissen zukommen."
In diesem Zusammenhang sei es wichtig, flĂ€chendeckend Hochwasser- und Starkregengefahrenkarten zu erarbeiten. Die in den LĂ€ndern zum Teil schon erfolgte Umsetzung mĂŒsse auf Basis einheitlicher Standards erfolgen, so Landsberg. "Hierzu bedarf es einer engen Abstimmung zwischen den LĂ€ndern untereinander, denn: Hochwasser macht nicht an Landesgrenzen halt." Der StĂ€dtebund-Chef forderte auch eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bund und LĂ€ndern beim Hochwasserschutz. "Zu den von Bund und LĂ€nder zu ĂŒbernehmenden Aufgaben zĂ€hlt hier insbesondere der weitere Ausbau und die Sanierung von Deichen, der Ausbau von Flutpoldern sowie auch DeichrĂŒckverlegungen, um im Falle von Hochwasserereignissen den FlĂŒssen mehr Raum zu geben", erklĂ€rte Landsberg. Stabile Warn- und Meldesysteme seien in diesem Zusammenhang zum Schutz der Bevölkerung und der lebensnotwendigen Infrastrukturen wie der Telekommunikation, der Wasserver- und Abwasserentsorgung oder auch von KrankenhĂ€usern, Pflegeeinrichtungen, Schulen oder KindergĂ€rten unabdingbar, so Landsberg. "Hier muss die Abstimmung zwischen Bund und LĂ€ndern noch deutlich verbessert werden."
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

