Syriens PrÀsident wirbt in Berlin um Vertrauen
30.03.2026 - 14:53:12 | dts-nachrichtenagentur.deMerz begrĂŒĂte diese Aussagen. Es sei gut, dass sich al-Scharaa mit den kurdischen Bevölkerungsteilen in Syrien verstĂ€ndigen konnte. Zudem sei der Prozess aktuell im Gang, die kurdischen StreitkrĂ€fte in die syrischen StreitkrĂ€fte zu integrieren. Merz unterstĂŒtzte auch die Aussage des PrĂ€sidenten, dass es in Syrien nur ein Gewaltmonopol beim Staat geben soll. "Das ist exakt das, was auch unsere Vorstellung von Rechtsstaat und Gewaltenteilung ausmacht", so Merz. "NatĂŒrlich gibt es hier noch viele Aufgaben zu leisten, aber ich bin zuversichtlich, dass auch aus den Worten, die ich von ihm gehört habe, genau diese Rechte fĂŒr Minderheiten und auch fĂŒr religiöse Minderheiten in Syrien realisiert werden."
Al-Scharaa ist seit Ende Januar 2025 InterimsprĂ€sident von Syrien. Zuvor hatte er als AnfĂŒhrer des syrischen MilizbĂŒndnisses Hai?at Tahrir asch-Scham (HTS) den Sturz des Assad-Regimes erreicht. Als HTS-AnfĂŒhrer war er ein gesuchter Terrorist, ihm werden teilweise heftige Kriegsverbrechen vorgeworfen. Seit seinem Amtsantritt gibt er sich aber als gemĂ€Ăigter AnfĂŒhrer, der sich dem Westen annĂ€hern will. Die Sicherheitslage in Syrien bleibt aber insbesondere fĂŒr Angehörige von Minderheiten angespannt.
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