Syrischer PrÀsident im Kanzleramt empfangen
30.03.2026 - 12:36:52 | dts-nachrichtenagentur.deBereits am Vormittag war al-Scharaa von BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier empfangen worden. Danach ging es fĂŒr ihn weiter zu einem deutsch-syrischen Wirtschafts-Roundtable, der auf Einladung des AuswĂ€rtigen Amts, des Bundeswirtschaftsministeriums und des Entwicklungsministeriums stattfand. Dort sagten die Bundesregierung und deutsche Unternehmen dem syrischen ĂbergangsprĂ€sidenten UnterstĂŒtzung beim Wiederaufbau zu. "Wir stehen an der Seite Syriens", sagte AuĂenminister Johann Wadephul (CDU). Am Nachmittag ist noch ein Treffen von al-Scharaa mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) geplant, bei dem es um Abschiebungen sowie die freiwillige RĂŒckkehr nach Syrien gehen soll.
Begleitet wird der Staatsbesuch in der Hauptstadt von scharfen Sicherheitsvorkehrungen. Es sind mehrere Demonstrationen angemeldet - sowohl von UnterstĂŒtzern des syrischen Machthabers als auch von Kritikern. Auch in der NĂ€he des Kanzleramts versammelten sich zahlreiche Menschen mit syrischen Fahnen. Die Polizei ist mit einem GroĂaufgebot im Einsatz, um den Besuch abzusichern.
Al-Scharaa ist seit Ende Januar 2025 InterimsprĂ€sident von Syrien. Zuvor hatte er als AnfĂŒhrer des syrischen MilizbĂŒndnisses Hai?at Tahrir asch-Scham (HTS) den Sturz des Assad-Regimes erreicht. Als HTS-AnfĂŒhrer war er ein gesuchter Terrorist, ihm werden teilweise heftige Kriegsverbrechen vorgeworfen. Seit seinem Amtsantritt gibt er sich aber als gemĂ€Ăigter AnfĂŒhrer, der sich dem Westen annĂ€hern will. Die Lage in Syrien bleibt aber angespannt.
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