Ukrainischer ParlamentsprÀsident gegen Neuwahlen vor Kriegsende
08.02.2025 - 08:30:24
Russland und WeiĂrussland wĂŒrden zeigen, dass nicht alle Wahlen "Ausdruck von Demokratie" seien, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). "Nach der ukrainischen Verfassung können wĂ€hrend des Kriegsrechts keine Wahlen abgehalten werden", sagte er. Dies sei auch in Deutschland so.
"Diejenigen, die an der Front stehen und unsere SouverĂ€nitĂ€t verteidigen, sollten wĂ€hlen dĂŒrfen", sonst wĂŒrden "die Wahlen nicht fair" sein.
Dies sei aber unmöglich, so Stefantschuk, der als ParlamentsprĂ€sident in der protokollarischen Rangfolge gleich hinter dem StaatsprĂ€sidenten Selenskyj steht. Zudem seien "Millionen von Ukrainern sind jetzt auĂerhalb des Landes". Andere Ukrainer lebten in den besetzten Gebieten. "Auch sie haben das Recht, ihre Stimme abzugeben." DarĂŒber hinaus könnten wĂ€hrend des Krieges keine internationalen Wahlbeobachter in das Land kommen. "Wenn das Kriegsrecht endet, wird es Neuwahlen geben", verspricht Stefantschuk.


