Ukraine, EU

Selenskyj und EuropÀer werfen Putin Verzögerungstaktik vor

21.10.2025 - 09:51:09

Der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskyj und die Staats- und Regierungschefs mehrerer europÀischer LÀnder werfen Russland mit Blick auf mögliche Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg eine Verzögerungstaktik vor.

"Wir unterstĂŒtzen nachdrĂŒcklich die Position von PrĂ€sident Trump, dass die KĂ€mpfe sofort eingestellt werden sollten und dass die derzeitige Kontaktlinie der Ausgangspunkt fĂŒr Verhandlungen sein sollte", heißt es in einer gemeinsamen ErklĂ€rung, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Man halte dabei weiterhin an dem Grundsatz fest, dass internationale Grenzen nicht mit Gewalt verĂ€ndert werden dĂŒrften. "Die Verzögerungstaktik Russlands hat immer wieder gezeigt, dass die Ukraine die einzige Partei ist, die es mit dem Frieden ernst meint", so die Staats- und Regierungschefs. "Wir alle können sehen, dass Putin weiterhin auf Gewalt und Zerstörung setzt." Daher sei fĂŒr uns klar, dass die Ukraine vor, wĂ€hrend und nach einem Waffenstillstand in einer möglichst starken Position sein mĂŒsse.

"Wir mĂŒssen den Druck auf die russische Wirtschaft und die russische RĂŒstungsindustrie erhöhen, bis Putin bereit ist, Frieden zu schließen." Deshalb entwickele man Maßnahmen, um "den vollen Wert" der eingefrorenen russischen Staatsvermögen zu nutzen, damit die Ukraine ĂŒber die erforderlichen Ressourcen verfĂŒge. Unterzeichnet haben die ErklĂ€rung Selenskyj sowie der britische Premierminister Keir Starmer, Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron, Italiens Premierministerin Giorgia Meloni, Polens Premierminister Donald Tusk, EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen, EU-RatsprĂ€sident AntĂłnio Costa, Norwegens Premierminister Jonas Gahr Store, der finnische PrĂ€sident Alexander Stubb und die dĂ€nische Premierministerin Mette Frederiksen.

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