GdP, Vorgehen

GdP will gemeinsames Vorgehen gegen gewalttĂ€tige Fußballfans

05.12.2023 - 00:00:00

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke, hat die Innenminister von Bund und LĂ€ndern vor der am Mittwoch beginnenden Innenministerkonferenz aufgefordert, mehr gegen gewalttĂ€tige Fußballfans zu tun.

"Wir fordern die IMK auf, die dramatische Entwicklung der Gewalt durch Ultragruppierungen in einem gesonderten Tagesordnungspunkt zu beraten und ein gemeinsames Vorgehen gegen aggressive und gewalttĂ€tige Ultragruppierungen festzulegen", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagausgaben). "Ich erwarte, dass die Innenministerinnen und Innenminister einen Weg zur Reduzierung der EinsatzstĂ€rken und somit die Reduzierung von Belastung fĂŒr uns Polizisten schaffen."

Kopelke fĂŒgte hinzu: "Aktuell erleben wir in Stadien eine geplante und abgesprochene Hass-Kampagne gegen uns Polizisten. Die GewalttĂ€ter betreiben eine massive TĂ€ter-Opfer-Umkehr, obwohl einige Ultragruppierungen Hass, Hetze und Gewalt in die Stadien bringen." Zur Frage der Kostenbeteiligung von Vereinen an den PolizeieinsĂ€tzen habe das Bundesverfassungsgericht zwar noch nicht geurteilt, so der Gewerkschaftschef. Das Urteil gelte es abzuwarten, danach mĂŒsse einheitlich beraten und vorgegangen werden.

@ dts-nachrichtenagentur.de