Regierungsberater geht in Syrien-Debatte auf Distanz zu Merz
Veröffentlicht am: 31.03.2026 um 12:13 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deDer Rückkehrwunsch sei zwar angesichts des nötigen Wiederaufbaus in Syrien verständlich. Solange den Rückkehrenden keine Gefahren mehr drohten und sie dauerhaft in Sicherheit leben könnten, seien die Voraussetzungen für den humanitären Schutz in der Regel nicht mehr gegeben. Doch ob eine sichere Rückkehr derzeit möglich ist, sei "schwer zu beurteilen". Im Norden und Nordosten Syriens komme es Berichten zufolge weiter zu Gewalt und bewaffneten Auseinandersetzungen. Auch die humanitäre und wirtschaftliche Lage bleibe schwierig. "Viele Häuser und Straßen sind zerstört, und es fehlt an Arbeit und Wohnraum", so Kluth.
Der Experte mahnte überdies, die Interessen der Betroffenen sowie die Bedürfnisse des deutschen Arbeitsmarktes zu berücksichtigen. "Viele Syrer leben und arbeiten hier gut integriert, ihre Kinder gehen zur Schule."
