Bericht: Wehretat soll um rund 1,2 Milliarden Euro steigen
04.07.2024 - 20:45:13Das werde durch das 100-Milliarden-Sondervermögen abgesichert. Neue RĂŒstungsvorhaben sollen offenbar unter Vertrag genommen werden, obwohl dafĂŒr in der Finanzplanung kein Geld hinterlegt ist. Lediglich ĂŒber VerpflichtungsermĂ€chtigungen sollen die VertrĂ€ge abgesichert werden. Besonders prekĂ€r könnte die Finanzlage ab 2028 werden, wenn das Sondervermögen aufgebraucht ist und alle Zahlungen ĂŒber den regulĂ€ren Haushalt geleistet werden mĂŒssen. Das Verteidigungsministerium hat bislang Waffen und Munition bestellt, fĂŒr die 10,8 Milliarden Euro im Jahr 2028 fĂ€llig werden. Nach einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Unionsfraktion könnten bis Jahresende noch VertrĂ€ge unterschrieben werden, die 2028 weitere Kosten von knapp 6 Milliarden Euro verursachen. CDU-HaushĂ€lter Ingo GĂ€dechens kritisierte diese Finanzpolitik. "Anstatt eine solide Finanzierung der Bundeswehr in der Ampel durchzusetzen, will Pistorius jetzt nur noch mit ungedeckten Schecks arbeiten", sagte er der "Bild". "Der Minister will einfach alle Probleme der nĂ€chsten Regierung in die Schuhe schieben - die soll dann gucken, wo das Geld herkommt. Das ist unseriöse Politik."


