Deutscher Landkreistag (DLT) beklagt Personaldefizite bei GesundheitsÀmtern
Veröffentlicht: 03.11.2020 um 07:00 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller (Chefredaktion)
Die derzeitige Situation mit steigenden Infektionszahlen hat die GesundheitsĂ€mter an ihre Belastungsgrenze gebracht. Wenn wir eine vollstĂ€ndige HandlungsunfĂ€higkeit vermeiden wollen, mĂŒssen die PlĂ€ne zu einem deutlichen Personalaufbau jetzt schnell und unbĂŒrokratisch umgesetzt werden, betont Hans-GĂŒnter Henneke, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Landkreistags, gegenĂŒber dem âRedaktionsnetzwerk Deutschlandâ. Die Bundesregierung und die MinisterprĂ€sidenten haben bereits vor zwei Monaten die entsprechenden BeschlĂŒsse gefasst. Doch passiert ist seither viel zu wenig, moniert der Landkreisvertreter. Die GesundheitsĂ€mter sind weiterhin ĂŒberlastet und warten dringend auf die zugesagten neuen Mitarbeiter.
Damit Personal tatsĂ€chlich eingestellt werden kann, brauchen wir die verwaltungstechnische Freigabe der Stellen. Erst dann können die Ămter an die konkrete Personalanwerbung gehen. Bis die Mitarbeiter dann tatsĂ€chlich vor Ort einsatzfĂ€hig sind, vergehen noch Wochen. Zu einer effektiven Corona-BekĂ€mpfung mĂŒssen die GesundheitsĂ€mter aber jetzt die Infektionsketten nachvollziehen und entsprechende QuarantĂ€nemaĂnahmen anordnen. In der aktuellen Dynamik des Infektionsgeschehens, entgleiten uns langsam die Kontrollmöglichkeiten. Um dies zu verhindern, gibt es keine Alternative zu einer sofortigen Personaloffensive in den Landkreisen. In einem âPakt fĂŒr den öffentlichen Gesundheitsdienstâ haben der Bund und die LĂ€nderregierungen Mittel fĂŒr insgesamt 4.165 unbefristete Stellen bewilligt, um die Arbeit der GesundheitsĂ€mter auf Kreisebene zu unterstĂŒtzen. Der Pakt sieht eine vollstĂ€ndige Ăbernahme der entstehenden Mehrkosten durch den Bund vor, wĂ€hrend die konkrete Umsetzung auf LĂ€nderebene erfolgt. Hierzu werden sogenannte PersonalausbauplĂ€ne erstellt, welche die Grundlage fĂŒr die eigentlichen Stellenausschreibungen darstellen. Solange diese AusbauplĂ€ne und der StellenschlĂŒssel fĂŒr die einzelnen GesundheitsĂ€mter nicht fixiert sind, können die Personalabteilungen der Kreise und kreisfreien StĂ€dte die Stellen nicht besetzen, mahnt Henneke. Der Pakt scheitert derzeit an bĂŒrokratischen HĂŒrden. Jede weitere Verzögerung in der aktuellen Situation, kann fatale Folgen fĂŒr Corona-Strategie haben, beklagt der Vertreter des Deutschen Landkreistags.
Damit Personal tatsĂ€chlich eingestellt werden kann, brauchen wir die verwaltungstechnische Freigabe der Stellen. Erst dann können die Ămter an die konkrete Personalanwerbung gehen. Bis die Mitarbeiter dann tatsĂ€chlich vor Ort einsatzfĂ€hig sind, vergehen noch Wochen. Zu einer effektiven Corona-BekĂ€mpfung mĂŒssen die GesundheitsĂ€mter aber jetzt die Infektionsketten nachvollziehen und entsprechende QuarantĂ€nemaĂnahmen anordnen. In der aktuellen Dynamik des Infektionsgeschehens, entgleiten uns langsam die Kontrollmöglichkeiten. Um dies zu verhindern, gibt es keine Alternative zu einer sofortigen Personaloffensive in den Landkreisen. In einem âPakt fĂŒr den öffentlichen Gesundheitsdienstâ haben der Bund und die LĂ€nderregierungen Mittel fĂŒr insgesamt 4.165 unbefristete Stellen bewilligt, um die Arbeit der GesundheitsĂ€mter auf Kreisebene zu unterstĂŒtzen. Der Pakt sieht eine vollstĂ€ndige Ăbernahme der entstehenden Mehrkosten durch den Bund vor, wĂ€hrend die konkrete Umsetzung auf LĂ€nderebene erfolgt. Hierzu werden sogenannte PersonalausbauplĂ€ne erstellt, welche die Grundlage fĂŒr die eigentlichen Stellenausschreibungen darstellen. Solange diese AusbauplĂ€ne und der StellenschlĂŒssel fĂŒr die einzelnen GesundheitsĂ€mter nicht fixiert sind, können die Personalabteilungen der Kreise und kreisfreien StĂ€dte die Stellen nicht besetzen, mahnt Henneke. Der Pakt scheitert derzeit an bĂŒrokratischen HĂŒrden. Jede weitere Verzögerung in der aktuellen Situation, kann fatale Folgen fĂŒr Corona-Strategie haben, beklagt der Vertreter des Deutschen Landkreistags.
Redaktion ad-hoc-news.de, NeoMatrix
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