DFB-Kader: Klopp entscheidet am 5. November über Füllkrug
Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 12:19 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDie letzten Gruppenspiele im November
- Jürgen Klopp will den Kader am 5. November bekanntgeben.
- Das DFB-Team tritt am 13. November in Belgrad gegen Serbien an.
- Drei Tage später folgt in Berlin das Spiel gegen die Niederlande.
DFB-Kader für November-Spiele wird kleiner
Bundestrainer Jürgen Klopp wird den Kader für die letzten Länderspiele der Fußball-Nationalmannschaft im WM-Jahr am 5. November bekanntgeben. Die Auswahl soll für die Nations-League-Partien gegen Serbien und die Niederlande deutlich kleiner ausfallen als das mehr als 40 Spieler umfassende Aufgebot zum DFB-Start des 59-Jährigen.
Füllkrug empfiehlt sich mit Doppelpack
Besonders aufmerksam wird verfolgt, ob Niclas Füllkrug in die Nationalmannschaft zurückkehrt. Der Stürmer von Werder Bremen traf beim 2:3 im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund nach seiner Einwechslung zweimal.
Füllkrug hat bislang 24 Länderspiele bestritten und dabei 14 Tore erzielt. Klopp hatte mit Blick auf den personellen Neuaufbau Richtung Europameisterschaft 2028 zuletzt auf das Alter des 33-Jährigen verwiesen, eine Rückkehr aber nicht ausgeschlossen.
Brunner vor möglichem Debüt
Auch Paris Brunner kann auf eine erste Nominierung hoffen. Der 20 Jahre alte Angreifer von AS Monaco hat mit Toren für seinen Verein und die deutsche U21 auf sich aufmerksam gemacht.
Zwei Spiele entscheiden über Viertelfinale
Deutschland trifft am 13. November in Belgrad auf Serbien und drei Tage später in Berlin auf die Niederlande. Der Lehrgang beginnt am 9. November im DFB-Stammquartier beim zum Jahresende ausscheidenden Ausrüster Adidas in Herzogenaurach.
In Gruppe 2 der A-Liga liegt Deutschland nach einem Sieg aus vier Spielen mit fünf Punkten auf Rang drei. Die Niederlande und Griechenland führen mit jeweils acht Punkten.
Direkter Vergleich kann entscheidend werden
Nur der Erste und Zweite der Gruppe erreichen das Viertelfinale. Selbst zwei deutsche Siege müssen dafür nicht reichen, weil bei Punktgleichheit zunächst der direkte Vergleich zählt.
Deutschland, die Niederlande und Griechenland könnten am Ende jeweils elf Punkte erreichen. Klopp hatte für den November-Lehrgang einen Kader von 23 oder 24 Spielern angekündigt.
Die November-Nominierung markiert den ersten kleineren Lehrgang unter Jürgen Klopp. Nach dem Auftakt mit mehr als 40 Spielern soll sich die Auswahl nun auf 23 oder 24 Akteure konzentrieren. Damit wird sichtbarer, welchen Kern der Bundestrainer für den weiteren Neuaufbau bis zur Europameisterschaft 2028 favorisiert.
Im Angriff steht dabei die Erfahrung gegen die Perspektive. Niclas Füllkrug bringt mit 14 Toren in 24 Länderspielen eine starke DFB-Bilanz und aktuell hohe Treffsicherheit bei Werder Bremen mit. Paris Brunner verkörpert dagegen den möglichen nächsten Entwicklungsschritt: Der 20-Jährige kann sich mit Leistungen für Monaco und die deutsche U21 für sein Debüt empfehlen.
Nations League erhöht den Druck
Sportlich hat der Lehrgang besonderes Gewicht. Deutschland liegt nach vier Partien mit fünf Punkten auf Rang drei und muss in den Spielen gegen Serbien und die Niederlande Boden gutmachen. Für das Viertelfinale qualifizieren sich nur die beiden besten Teams der Gruppe.
Selbst zwei Siege würden den Einzug nicht automatisch garantieren, weil bei Punktgleichheit zunächst der direkte Vergleich zählt. Für die Spieler bedeutet der kleinere Kader deshalb nicht nur eine klarere Hierarchie, sondern auch eine besonders umkämpfte Gelegenheit, sich vor den letzten beiden Nations-League-Partien des Jahres zu empfehlen.
Füllkrug setzt ein Ausrufezeichen
Füllkrugs Doppelpack beim 2:3 im DFB-Pokal in Dortmund verstärkt die Debatte über seine Rückkehr. Ein aktueller Bericht hebt dabei neben den beiden Treffern seine Rolle als präsenter Zielspieler und Joker hervor. Die Entscheidung über die Nominierung bleibt dem Bundestrainer vorbehalten.
FOCUS online: „Nach dieser Nacht kommt Klopp nicht mehr an Füllkrug vorbei“ (28.10.2026)
Der Beitrag betone Füllkrugs Doppelpack in Dortmund und seine aktuelle Torquote. Anders als die dpa-Meldung rücke er vor allem die Wirkung des Stürmers im Spiel und seine Rolle als möglicher Problemlöser in den Mittelpunkt.
